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01:35 02.06.2018
Die Künstler Janette Zieger (rechts) und Uwe Albert sowie Kulturpädagogin Irene Cholewinski laden zum SommerKunstCamp in einem Zirkuszelt im Pfarrgarten der St. Martins-Kirchengemeinde ein. Quelle: Privat
Seelze

Kreative Kinder dürfen sich freuen. Bereits zum fünften Mal bietet das Kulturbüro der Stadt Seelze mit Unterstützung der Kulturförderung der Region Hannover in den Sommerferien ein Sommerkunstcamp an. Von Dienstag, 31. Juli, bis Sonnabend, 4. August, wird das bunte Zirkuszelt im Pfarrgarten von St.Martin als Klang-Kunst-Werkstatt aufgebaut. Anmeldungen nimmt Irene Cholewinski vom Kulturbüro ab sofort unter (0 51 37) 82 81 55 oder per Mail an irene.cholewinski@stadt-seelze.de entgegen.

Eine ausgedachte Geschichte gibt dabei die Rahmenhandlung vor: Eine eingeladene Musikkapelle aus Übersee stellt am Flughafen fest, dass ihr Gepäck vertauscht wurde. Anstelle von Instrumenten finden sich nun Werkzeug und Baumaterialien wie Rohre, Schläuche, Stangen und Keramikfliesen in ihren Koffern. Kreative Klangforscher, Tüftler und Musikliebhaber sind nun gefragt. „Nach genauerer Untersuchung der Kofferinhalte stellen wir fest, dass man zum Beispiel auch ein Alurohr zum Klingen bringen kann und beschließen, das Konzert zu retten“, erläutert Kulturpädagogin Irene Cholewinski das Konzept. Gemeinsam mit ihr sowie den Künstlern Janette Zieger und Uwe Albert aus Magdeburg können die jungen Teilnehmer eine Woche lang die Welt der Klänge erforschen. Denn eins steht fest: Zum Abschlusskonzert muss das Programm stehen, auch mit improvisierten Instrumenten.

Beim Bau der Instrumente werden sowohl handwerkliche als auch ästhetische Fertigkeiten vermittelt. Durch den Umgang mit Recyclingmaterialien und natürlichen Materialien und Baumstämmen wird den Kindern der Wert und die Verwertbarkeit von scheinbar Wertlosem nahegebracht. Zusammenhänge zwischen äußerem Maß und innerer Struktur werden als bestimmende Größe für ästhetische Eigenschaften erkundet. Akustische und haptische Wahrnehmung als Voraussetzung für ganzheitliche Sinneswahrnehmung sollen dabei gefördert werden.

Neben den einzelnen Instrumenten, die jedes Kind für das Orchester und zugleich für sich selbst herstellt, steht den Mädchen und Jungen ein Klavier zur Verfügung, mit dem wirklich alles gemacht werden darf. Ziel ist, in Gemeinschaftsarbeit eine große Musikskulptur zu schaffen, die sowohl künstlerisch-ästhetische als auch musikalische Aspekte beinhaltet. Diese Gemeinschaftsskulptur dient als Ideenmagnet. An ihr kann die ganze Woche über gearbeitet werden, so dass sie sich durch die Umsetzung spontaner Einfälle kontinuierlich verändert und weiterentwickelt und am Schluss als klingendes Kunstwerk bewundert werden kann.

Mit den fertigen Musikinstrumenten und Klangapparaten wird ein kleines Programm erarbeitet, das beim Abschlusskonzert vorgeführt wird. Die Bühne dafür bietet das seit vielen Jahren im Rahmen des Kultursommers stattfindende „Open Air im Pfarrgarten“. Die Kinder werden als Vorgruppe der Band „Men in Blech“ auftreten. Diese Präsentation der Ergebnisse vor Publikum am letzten Tag ist von großer Bedeutung und elementarer Bestandteil des Konzeptes. Ziel ist, damit das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und durch das Erfolgserlebnis eines gemeinsam geschaffenen Ergebnisses das Zutrauen in sich selbst, in die Gruppenzugehörigkeit und in die eigenen Fähigkeiten zu festigen.

Von Sandra Remmer

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