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Steinmetz Uwe Schneider zieht an Letters Friedhof

Seelze Steinmetz Uwe Schneider zieht an Letters Friedhof

Uwe Schneider (42) ist mit dem Standort seines Steinmetz-Betriebes an Letters Stöckener Straße 24 zufrieden gewesen. Doch eine Mieterhöhung ließ ihn Anfang des Jahres umdenken. Deshalb  zieht der Steinmetz jetzt an Letters Friedhof an der Hölderlinstraße.

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Uwe Schneider steht auf der neu gegossenen Bodenplatte in der Hölderlinstraße.

Quelle: Patricia Chadde

Letter.  Uwe Schneider (42) ist mit dem Standort seines Steinmetz-Betriebes an Letters Stöckener Straße 24 in den vergangenen sieben Jahren zufrieden gewesen. Doch die Mieterhöhung des neuen Besitzers um 58 Prozent ließ ihn Anfang des Jahres umdenken. Er wandte sich mit der Frage nach einer Alternative an die Wirtschaftsförderung der Stadt Seelze und entdeckte ein attraktives Gründstück in der Hölderlinstraße. Die 105 Quadratmeter Grundfläche östlich der Friedhofskapelle befinden sich im Besitz der Stadt Seelze.

Die in dunklerem Rot markierte Fläche zeigt die Grundfläche des Pavillons

Die in dunklerem Rot markierte Fläche zeigt die Grundfläche des Pavillons.

Quelle: Patricia Chadde

Pachtvertrag läuft zehn Jahre

„Mir wurde ein zehn Jahre laufender Pachtvertrag angeboten, verkaufen wollte die Stadt leider nicht“, berichtet Uwe Schneider. Sein Familienbetrieb, mit dem Stammsitz in Drakenburg nahe Nienburg,  hat sich auf die Gestaltung von Grabmalen spezialisiert. „Ich bin schon die vierte Generation in diesem Metier“, so Uwe Schneider, der immer mittwochs seine Beratungszeiten in Letter anbietet. Schneider bewarb sich auf die öffentliche Bekanntmachung der Stadt Seelze und durchlebte eine nervenzehrende Zeit während der mehrwöchigen Ausschreibungsphase. „Ich wollte mir ja nicht die ganze Arbeit mit der Planung machen, die dann ein  Mitbewerber für sich nutzt“, so Schneiders Sorge. 

Pavillon öffnet im Frühjahr 2018

Uwe Schneiders ursprüngliches Vorhaben, schon im Juni 2017 umzuziehen, musste verschoben werden. Inzwischen ist die Eröffnung des Pavillon-Neubaus für das Frühjahr 2018 angedacht. Von der Bauvoranfrage über Pläne für Notausgänge, Parkplätze und Entwässerung dauerte es mehrere Monate, bis er im November 2017 endlich die ersehnte Baugenehmigung in den Händen hielt.

Die Bodenplatte des zukünftigen Pavillons von Uwe Schneider grenzt an die Garagen des Betriebshofes an

Die Bodenplatte des zukünftigen Pavillons von Uwe Schneider grenzt an die Garagen des Betriebshofes an.

Quelle: Patricia Chadde

Bodenplatte ist schon fertig

Inzwischen ist die vierteilige Bodenplatte für das neue Bauwerk gegossen, was die Aufmerksamkeit von Passanten weckte. Das neue Gebäude von Uwe Schneiders Betrieb wird in Modulbauweise errichtet werden und passend zu Anlass und Umgebung mit Glas, grauen Elemente und Holzoptik gestaltet. Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth wunderte sich allerdings, dass das Projekt vorher nicht im Ortsrat vorgestellt worden war und hat deshalb mit Bürgermeister Detlef Schallhorn Kontakt aufgenommen.

Fassade aus Holz und grauen Elementen findet Schneider pietätvoll

Für den neuen Standort hat Uwe Schneider auch die neue Bezeichnung „Leine-Grabmale“ entwickelt und schützen lassen. Mit dem Umzug von der Stöckener Straße zur Hölderlinstraße werden auch eine neue Homepage inkluisve Logo einhergehen. „Aber unsere bisher geschlossenen Verträge behalten natürlich ihre Gültigkeit“, versichert Uwe Schneider. Im neuen Jahr wird er seine Kunden persönlich anschreiben und vom neuen Standort am letterschen Friedhof berichten.

Von Patricia Chadde

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