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Seelze Reinhold Heinz ist Chef von Seelzes SPD
Umland Seelze Reinhold Heinz ist Chef von Seelzes SPD
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13:58 24.07.2018
Reinhold Heinz fährt zur Entspannung gern eine Runde mit seiner Harley Davidson. Quelle: Thomas Tschörner
Lohnde

Neue Baugebiete, Schulen und Verkehr –das sind nach Einschätzung von Reinhold Heinz die großen Themen in Seelze, die die Stadt die nächsten Jahre beschäftigen werden. Der neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Seelze sieht als nächste große Aufgabe „einen richtig starken“ Europa-Wahlkampf, bei dem Heinz der SPD nahestehende Parteien in den Partnerstädten Grand Couronne (Frankreich) und Mosina (Polen) einbeziehen möchte.

Der in Lohnde wohnende Betriebswirt, der im Rechnungswesen von Tui Fly in Langenhagen arbeitet, hat bereits im vergangenen Jahr die Leitung der örtlichen SPD-Abteilung übernommen. Nun sei er als Nachfolger von Ulrike Thiele, die ihr Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt hatte, vorgeschlagen und prompt gewählt worden. Besonders gefreut habe ihn, dass kurz zuvor die Jusos in Seelze eine Gruppe gegründet haben. „Es gibt immer weniger junge Leute, die sich engagieren, da ist das ein hoffnungsvolles Zeichen.“ Zwar sei der Ortsverein mit 368 Mitgliedern nicht schlecht aufgestellt, sagt Heinz. Aber viele identifizierten sich mehr mit ihrer Abteilung in den jeweiligen Stadtteilen. „Man kann aber viele Probleme nicht lösen, wenn man nur auf einen kleinen Ort blickt, etwa den Bau eines durchgehenden Radwegs.“

Für den 1967 in der Nähe des hessischen Bebra geborenen Heinz ist es der zweite Anlauf in der Partei. Zwar war er schon mit 16 in die SPD eingetreten. „Aber irgendwann wurde ich zur Karteileiche, da bin ich 1993 wieder ausgetreten.“ Heinz machte nach seiner Mittleren Reife eine Ausbildung zum Postbeamten. Nach seinem Wehrdienst bei der Marine, der ihn nach dem Einsatz auf einer Fregatte als Teil der Segelcrew der „Gorch Fock“ bis nach Samoa führte, besuchte er ein Abendgymnasium in Darmstadt und studierte Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Touristik und Rechnungswesen in Wiesbaden und Worms am Rhein – unterbrochen von einem eineinhalbjährigen Aufenthalt in Venezuela. Seit 2008 lebt Heinz in Lohnde und trat 2016 wieder in die SPD ein. Die engagierte Arbeit der Genossen in Lohnde habe ihn beeindruckt. „Die SPD ist für die meisten Leute im Ort der Kümmerer“, sagt Heinz. Er sei überzeugt, dass Engagement wichtig sei. Die nächste große Aufgabe sei der Europa-Wahlkampf, wo die SPD klar Stellung gegen Populisten beziehen müsse.

Die Seelzer SPD habe ihren Vorstand verkleinert. Es ginge darum, die Arbeiter effektiver zu gestalten und die Mitglieder besser zu betreuen. Dabei würden auch vermehrt digitale Medien genutzt. In seiner Freizeit zählt Heinz neben seiner ehrenamtlichen politischen Arbeit das Tauchen und sein Motorrad zu seinen Hobbys.

Das ist Seelzes SPD-Vorstand

Der Vorstand von Seelzes SPD-Ortsverein besteht aus dem Vorsitzenden Reinhold Heinz (Lohnde), seinen Stellvertretern Michaela Dumke (Velber) und Thorsten Massinger (Dedensen) sowie dem Finanzverantwortlichen Marc Alves (Velber) und Schriftführer Andreas Schulze (Seelze). Zu Beisitzern wurden bestimmt: Susanne Richter (Vertreter: Alexander Masthoff) als Vertreter der Fraktion im Rat der Stadt Seelze, Ines Vogt (Vertreter: Leon Bittner) aus der Abteilung Seelze, Murat Ercan (Rolf Hackbarth) und Martin Bantelmann (Johanna Klatt) aus Letter, Waltraud Geertz (Klaus Dietrich) aus Gümmer, Angela Sauthoff (Marc Wiesner) aus Lohnde, Frank Chmielewski (Eckhard Peltz) aus Dedensen), Andreas Goergens (Sabine Lentge) von der Abteilung Kirchwehren-Lathwehren sowie als Vertreter der Jusos Danny Gecergün (Margerith Röver).

Von Thomas Tschörner

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