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Seelze Der erste Streich heißt „Paralysis“
Umland Seelze Der erste Streich heißt „Paralysis“
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12:51 27.07.2018
Sascha Streich mit der Hardcover-Ausgabe seines ersten Romans. Quelle: Patricia Chadde
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Sascha Streich (22) ging eine Geschichte schon lange durch den Sinn. „Es geht um Traumforschung in Verbindung mit Postapokalypse“, berichtet der Betriebswirtschaftsstudent. Während der Träumende beinahe bewegungslos, also paralysiert, schläft und sich in wachem Zustand kaum noch an den Traum erinnern kann, hat der fiktive Wissenschaftler Everard Bendwater im Roman „Paralysis“ eine Apparatur entwickelt, mit der man die Träume eines anderen nicht allein sehen, sondern sogar miterleben kann. Die ersten Notizen zu dem Romanthema machte sich Sascha Streich während seines London-Aufenthaltes 2016. Im Frühjahr 2017 schrieb er dann das Handlungsgerüst nieder. Hauptdarsteller sind der neunjährige Josh und sein Vater Liam, die in einem nordamerikanischen Waldgebiet in einer Höhle leben und irgendwann auf den Wissenschaftler Bendwater treffen.

Um die Handlungsstränge von Traumforschung, Landschaftsbeschreibungen und einer Abenteuergeschichte zu verbinden, brauchte Sascha Streich einige Monate. Aber auch die Buchgestaltung seines Werkes, dass er in einem Hamburger e-publishing-Verlag veröffentlicht hat, nahm mehr Zeit in Anspruch als vermutet. Dafür sind Titelbild, Textfarbe und Form genau so, wie es den Vorstellungen des Seelzer Autors entspricht. Seit März ist Streichs Erstling nun für jeden zu haben. Zwischen sechs und 20 Euro liegen die Kosten für Leser, je nachdem ob man die günstige e-book-Variante, Paperback oder Hardcover wählt.

„Ich habe schon viele positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich Streich vier Monate nach der offiziellen Veröffentlichung. In Gümmers Supermarkt wurde er ebenso angesprochen, wie von Sportfreunden und Bekannten. „Ich bin froh, dass ich das Projekt durchgezogen habe“, so der duale Studierende. Das Lob einer Deutschlehrerin bedeutet ihm besonders viel, auch wenn die Einschätzung der Pädagogin nicht rein objektiv ist: Sascha Streichs Mutter Andrea findet den Roman jedenfalls absolut lesenswert.

Von Patricia Chadde

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