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Seelze „Sharrow“: Darum ist der Radweg nur einseitig markiert
Umland Seelze „Sharrow“: Darum ist der Radweg nur einseitig markiert
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13:41 12.12.2018
Auf der Harenberger Meile ist der Radweg nur auf der einen Seite durch eine Linie abgetrennt. Quelle: Linda Tonn
Harenberg

Seit knapp zwei Wochen ist die Sanierung der Harenberger Meile abgeschlossen. Sperrungen sind abgebaut, die Markierung wieder aufgemalt. Aber fehlt da nicht etwas? Einigen Rad- und Autofahrern ist aufgefallen, dass an vielen Stellen der Straße nur ein Radweg sichtbar mit einer Linie abgetrennt ist. Auf der anderen Fahrbahnseite weist nur das Piktogramm eines Fahrrads auf die Verkehrsteilnehmer hin. Das sei Absicht, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Die Fahrbahn der Harenberger Meile sei nicht breit genug, um zwei Radwege abzutrennen. „Daher wurde nur ein einseitiger Schutzstreifen markiert, in der entgegengesetzten Fahrtrichtung wurden nur Piktogramme – sogenannte Sharrows – aufgetragen“, so Abelmann.

Sie weisen darauf hin, das sowohl Auto- als auch Radfahrer berechtigt sind, die Fahrbahn zu nutzen. „Ohne die Markierung der entsprechenden Piktogramme wird von den Autofahrenden die Situation oft so interpretiert, das der Gehweg auch von den Radfahrenden zu nutzen ist“, sagt Abelmann. Der Begriff Sharrow setzt sich zusammen aus dem englischen Wörtern „shared“ (geteilt) und „arrow“ (Pfeil). Die Art der Fahrbahnmarkierung ist besonders in den USA und Kanada verbreitet – in der Region Hannover wird sie, laut Abelmann, im kommenden Jahr auch in Wettmar, Groß- und Kleinburgwedel, Thönse und Everloh eingeführt.

Von Linda Tonn

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