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Seelze So war der Weihnachtsmarkt auf dem Kastanienplatz
Umland Seelze So war der Weihnachtsmarkt auf dem Kastanienplatz
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15:33 03.12.2018
Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth hat den Weihnachtsmann getroffen. Quelle: Sandra Remmer
Letter

Regentropfen statt Schneeflocken – doch gestört hat das keinen. Hunderte Besucher sind am Wochenende über den Kastanienplatz in Letter geschlendert. Sie genossen Glühwein, Waffeln, Schmalzkuchen und weitere weihnachtliche Leckereien. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, konnte sogar den Weihnachtsmann antreffen, der gemeinsam mit Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth kleine Geschenken verteilte. Überhaupt hatte der Markt insbesondere für die Kleinsten eine Menge zu bieten: Nach einer Runde mit dem Karussell und einer leckeren Tüte mit heißen Schmalzkuchen nutzten viele die Gelegenheit für einen Besuch im Bastelzelt von Heike und Frank Marwell. Bereits zum dritten Mal boten die beiden Kindern die Möglichkeit zu basteln. Geld dafür namen sie nicht. „Wenn jemand etwas spenden möchte, dann gern, aber der schönste Dank sind die leuchtenden Kinderaugen“, sagte Heike Marwell. Neben verschiedenen Bastelangeboten konnte man sich an ihrem Standt auch im Weihnachtsmann-Kostüm fotografieren lassen und daraus Fotokarten gestalten.

Gelegenheit, um mit den Weihnachtseinkäufen zu beginnen, hatten die Besucher bei den vielen verschiedenen Ständen reichlich. Ob selbst genähte Kinderkleidung, von Hand gesiedete Seifen, leckere Chutneys und Aufstriche, edle Geschenkverpackungen oder gesägtes Holzspielzeug – die Auswahl war groß.

Flori (11) genießt heiße Schmalzkuchen. Quelle: Sandra Remmer

Über regen Zulauf freute sich auch der DRK-Ortsverein Letter, der die Besucher mit leckeren Kartoffelpuffern verwöhnte. Allerdings hatte der Sonntag für die Ehrenamtlichen mit einer bösen Überraschung begonnen: Unbekannte Randalierer hatten in der Nacht das Zelt derart beschädigt, dass Streben verbogen waren und dadurch Wasser ins Zeltinnere gelangen konnte. „Die ganze Fettpfanne war nass“, sagt Karin Jendriczka. „Wir waren alle geschockt und enttäuscht. Zuerst wollten wir aufgeben und gar nicht mehr dabei sein.“ Doch dann hätten sie sich alle gemeinsam dagegen entschieden. Und die Besucherströme gaben ihnen Recht. „Selbst der Regen scheint die Leute nicht zu stören. An beiden Tagen lief es super“, fasst Jendriczka zusammen.

Von Sandra Remmer

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