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Sehnde ADFC: Radrouten sind in schlechtem Zustand
Umland Sehnde ADFC: Radrouten sind in schlechtem Zustand
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00:18 13.09.2018
Der parallel zur Bahn verlaufende Weg östlich der JVA ist von Schlaglöchern durchsetzt. Quelle: ADFC Lehrte/Sehnde
Sehnde

Radfahren in Sehnde ist, zumindest auf den ausgeschilderten Radrouten kein Spaß. Das zumindest sagt der ADFC Lehrte-Sehnde, xder die Strecken jetzt näher unter die Lupe genommen hat.

Der Fahrradclub hat Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke nun in einem Schreiben aufgefordert, die Schäden und Mängel zu beseitigen.

Der Boden inmitten des Betonwegs zwischen der Chausseestraße und der JVA ist an mehreren Stellen stark eingedrückt . Quelle: ADFC Lehrte/Sehnde

Ein neuralgischer Punkt ist laut ADFC-Sprecher Peter Hofmann der Betonweg zwischen der Chausseestraße und der Justizvollzugsanstalt (JVA). In der Mitte zwischen beiden betonierten Fahrstreifen befindet sich normales Erdreich. Das sei an mehreren Stellen stark eingedrückt. „Diese Senken stellen für von der Betonpiste abgekommene Radfahrer eine erhebliche Gefahr dar“, sagt der ADFC-Sprecher. Er schlägt vor, jenen Zwischenraum aufzufüllen und zu verdichten.

Auf dem parallel zur Bahnstrecke östlich der JVA verlaufenden Weg befinden sich dem Fahrradklub zufolge bereits seit langem viele große Schlaglöcher, die insbesondere nach Regenschauern die Radler zum Slalomfahren zwingen. „Diese stark befahrene Wegeverbindung zwischen Sehnde und Lehrte sollte insgesamt saniert werden“, fordert Peter Hofmann.

Auch bei der Beschilderung wünscht der ADFC Nachbesserungen. Quelle: ADFC Lehrte/Sehnde

Auch bei der Ausschilderung der Radwege gebe es viel Handlungsbedarf. „Radfahrende werden zwischen Lehrte-Erichsegen und Rethmar durch einen nachträglich angebrachten sogenannten Zwischenwegweiser nach Evern fehlgeleitet“, kritisiert Hofmann. Beim einem Fest in Rethmar hätten mehrere Radfahrer dem ADFC genau das berichtet. Er schlägt vor, an jener Stelle einen Mast mit den Schildern „Evern“, „Rethmar“ und „Sehnde“ zu errichten, um Klarheit zu schaffen.

Bei der Stadt Sehnde sieht man das Ganze nicht so kritisch. „Auf landwirtschaftlichen Wegen muss man durchaus mit gewissen Einschränkungen bei der Qualität der Wegstrecke rechnen“, erläutert Fachdienstleiter Godehard Kraft. „Aus unserer Sicht sind die Mängel nicht so erheblich, dass dort Gefahr im Verzuge wäre.“ Dennoch werde man in Abstimmung mit dem Realverband Sehnde, der in Teilen im Besitz der Wege ist, dort Ausbesserungen vornehmen, kündigt Kraft an.

Die Kritik des ADFC an der Ausschilderung kann Kraft jedoch nicht nachvollziehen „Die Beschilderung ist absolut konform mit dem Radwegenetz der Stadt Sehnde.“ Die Beschilderung verweise auf den Großen Rundweg/Themenweg 8 und sei absolut korrekt, so der Fachdienstleiter. „Es konterkariert aus meiner Sicht nichts.“ Bei der weiteren Betrachtung des Radwegenetzes soll dennoch geprüft werden, ob die vom ADFC gewünschte zusätzliche Wegweisung angebracht sei. Punktuelle Anpassungen außerhalb des Gesamtkonzeptes seien jedoch nicht vorgesehen, betont Kraft.

Von Sandra Köhler

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