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Sehnde Schlager-Duo begeistert in der Kirche
Umland Sehnde Schlager-Duo begeistert in der Kirche
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11:14 03.12.2018
Im weihnachtlich dekorierten Altarraum besingen Feller & Feller den Advent. Quelle: Michael Schütz
Ilten

Den Beginn der Adventszeit kann man mit Kerzen, Kaffee und Kuchen feiern. Aber es geht auch musikalisch, wie am Sonntagnachmittag in der vollbesetzten Barockkirche in Ilten deutlich wurde. Zum dritten Mal schaute dort das Schlagerduo Feller und Feller für ein Konzert vorbei. Dabei hatten die beiden Ostfriesen allerdings nicht die üblichen Schlager im Gepäck, sondern zielten auf das festliche Liedgut ab, das sie auf ihrer aktuellen Weihnachts-CD versammelt haben. Diese Lieder hätten es in dieser Zeit schwer, sagte Hansi Feller, der auf den bürgerlichen Namen Hans Joachim Röpkes hört. „Die Leute haben gar nicht mehr die Gelegenheit, die alten Lieder zu singen.“ Diese Gelegenheit wollten die beiden den Menschen in Ilten geben.

Und so zogen Hansi und Robert Feller in den Barockbau ein und hatten Weihnachtsklassiker wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „Stille Nacht“ im Gepäck, die sie mit dem Publikum gemeinsam sangen. In einem geradezu überbordenden Bühnenbild mit Statuen von Maria, Josef und dem Jesuskind, umringt von den Heiligen Drei Königen, steuerten Hans Joachim Röpkes und Duettpartner Robert Kroupa aber auch eigene Weihnachtssongs bei. Die sangen sie dann allerdings allein. Jedenfalls fast, denn Organisatorin Traute Peukert ist Fan der beiden und zeigte sich auf ihrem Platz auch bei diesen Liedern textsicher.

Dass sich Hansi Feller in seiner ostfriesischen Heimat auch als Laienprediger in der evangelischen Kirche engagiert, konnte man dem Programm anmerken. Seine Moderationen und die Geschichte vom brückenbauenden Jesus trug er im eher pastoralen Duktus vor. Einen kurzen Moment wurde er dabei sogar politisch: „Es gibt heute viel zu viele Menschen, die Mauern bauen“, sagte er. Stattdessen sollten es Brücken sein. „Jesus ist der größte Brückenbauer, und er wird uns die Steine dafür geben“, war sein Fazit.

Die Besucher schwelgten aber vor allem in der Musik, die einmal im Schlagerrhythmus und ein anderes Mal im getragenen Weihnachtsmodus daherkam. Nach anderthalb Stunden und auch bereits zwischendurch gab es aus dem Publikum freudige Jubelrufe für die beiden Sänger.

Von Michael Schütz

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