Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Sehnde Feuerwehr Sehnde schult neue Kraftfahrer
Umland Sehnde Feuerwehr Sehnde schult neue Kraftfahrer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:31 06.12.2018
Aufstellen nach erfolgreicher Ausbildung: Jens Regus (von links), Erwin Rynas, Heinrich Söchtig, Feodor Nussbaum, Jan-Heinrich Kracke, Hendrik Preß, Thorben Peters und Ausbildungsleiter Ralph Spannknebel. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde
Sehnde

Um auch die größten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr fahren zu können, sind spezielle Kenntnisse nötig. Um die Ortsfeuerwehren in der Stadt Sehnde mit weiteren Kraftfahrern zu verstärken, hat Stadtausbildungsleiter Ralph Spannknebel mit seinem Team deshalb einen Ausbildungslehrgang über insgesamt drei Wochen organisiert. Dabei haben die vier Teilnehmer etwas über Technik, Wartung und Pflege von Einsatzfahrzeugen gelernt. In der Fahrpraxis ging es für sie, unterstützt von drei Ausbildern, dann auf die Straße. Dabei mussten sie das theoretisch erlangte Wissen in die Praxis umsetzen.

Im vergangenen Jahr hatte der Fahrernachwuchs gleich eines der größten Probleme kennengelernt: zugeparkte Straßen. Manchmal habe es kein Durchkommen gegeben, sodass die Fahrzeuge rückwärts wieder herausfahren mussten, hatte ein Feuerwehrsprecher beklagt. Im Einsatzfall kann so etwas fatale Folgen haben.

Zusätzlich zum Lenken von Einsatzfahrzeugen haben sich die Feuerwehrleute aber auch mit Sonder- und Wegerechten beschäftigt. Denn diese geben ihnen nicht nur Sonderrechte – sie bedeuten auch eine große Verantwortung gegenüber Mitfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern. Mit der neuen Fahrberechtigung sind die Feuerwehrkräfte zum Führen von Einsatzfahrzeugen für die zulässigen Gesamtgewichte bis zu 4,75 Tonnen oder bis zu 7,5 Tonnen berechtigt. Voraussetzung dafür ist, dass die Neulinge seit mindestens zwei Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B sowie ehrenamtliches Mitglied in einer freiwilligen Feuerwehr sind.

Im Sprachgebrauch wird die Fahrberechtigung immer wieder als „Feuerwehrführerschein“ bezeichnet. Doch das ist nicht ganz korrekt: Es handelt sich dabei ausschließlich um eine Fahrberechtigung, die zum Führen von Fahrzeugen bei angeordneten Dienstfahrten berechtigt. Die Nutzung der Fahrberechtigung außerhalb dieses Geltungsbereiches gilt wie ein Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis.

Von Sandra Köhler

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Diebe sind im Neubaugebiet „Kleines Öhr“ in Sehnde gleich in drei Rohbauten eingebrochen und haben Werkzeug im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Es ist bereits der dritte Fall seit April.

06.12.2018

An der Achardstraße ist offenbar ein Autodiebstahl im letzten Moment gescheitert. Ein Unbekannter hatte dort einen hochwertigen Audi bereits geöffnet, es dann aber nicht geschafft, ihn zu starten.

06.12.2018

Die Stadt holt einen alten Plan zur Erweiterung des Gewerbegebiets am Borsigring aus der Schublade. Eine Firma will dort sechs Hektar Fläche erwerben. Die Politischen Gremien befürworten den Plan.

08.12.2018