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Stadt will Schulbezirke für Kernstadt ändern

Sehnde Stadt will Schulbezirke für Kernstadt ändern

Mit den geplanten Baugebieten stehen die Schulbezirke für die Grundschulen in der Kernstadt auf dem Prüfstand. Ziel der möglichen Umverteilung ist eine gleichmäßige Auslastung beider Grundschulen. Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr in den politischen Gremien fallen.

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An der Astrid-Lindgren-Grundschule in Sehnde werden die Klassenräume knapp.

Quelle: Achim Gückel

Sehnde. Bereits seit einigen Jahren verteilen sich die Schüler nicht gleichmäßig auf die beiden Grundschulen. Während immer weniger Schüler die Grundschule an der Breiten Straße besuchen, werden immer mehr Kinder an der Astrid-Lindgren-Grundschule eingeschult.

Und Letzteres wird sich aufgrund der neuen im Einzugsgebiet befindlichen Baugebiete Kleines Öhr, Maschwiesen Süd und Vor dem Bahnhof weiter verstärken. Die Stadt prognostiziert in den kommenden Jahren durchgehend zehn Klassen in der Schule am Zuckerfabriksweg. Zusätzliche Schwierigkeit: Einige Klassen sind so voll, dass sie kurz vor der Teilung stehen - es wird also mächtig eng in der Astrid-Lindgren-Grundschule. Einzige Lösung für das Raumproblem ist ein Umzug des Hortes an einen anderen Standort. An der Grundschule Breite Straße gibt es dagegen sehr wohl noch Kapazitäten.

Abhilfe soll nun eine Änderung der Schulbezirke schaffen. Damit sollen nicht nur die Kapazitäten besser genutzt, sondern auch längerfristig eine gleichmäßige Auslastung der Schulen gewährleistet werden. Aktuell wird geprüft, welche Gebiete für eine Umverteilung in Frage kommen. Bürgermeister Carl-Jürgen Lehrke zufolge wird eine "verträgliche Lösung für alle Seiten" angestrebt. Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr in den politischen Gremien fallen.

Von Sandra Köhler

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