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Umland Sehnde Nachrichten Althusmann besucht Vorzeigeunternehmen
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00:18 14.09.2017
Von Patricia Oswald-Kipper
Die Geschäftsführer Thorben und Björn Scharnhorst stellen dem niedersächsischen CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann (Mitte) ihre Firma am Sehnder Borsigring vor. Quelle: privat
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Sehnde

Die beiden Geschäftsführer Thorben und Björn Scharnhorst führten die Politiker durch den Vorzeigebetrieb, der 2016 mit dem Großen Preis des Mittelstandes in Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. CDU-Kandidat Bernd Altusmann wurde bei seinem Rundgang von den Landtagskandidaten Christoph Dreyer und Hans-Joachim Deneke-Jöhrens sowie weiteren Sehnder CDU-Mitgliedern aus Vorstand und Fraktion begleitet.

Das Sehnder Familienunternehmen sorgt seit 120 Jahren für den Transport von Exportgütern von Sehnde in alle Welt. Dazu zählen mittlerweile nicht nur maßangefertigte Kisten, sondern auch Paletten und Sonderkonstruktionen. Die Firma hat sich auf hochwertige Holzverpackungen und Verpackungsdienstleistungen auf der Straße, zur See und auf dem Luftwege spezialisiert. 100 Mitarbeiter zählt das Unternehmen inzwischen, das sich nun in der Hand der fünften Generation der Familie Scharnhorst befindet.

Die Politiker ließen sich von den Geschäftsführern das 4,6 Hektar große Firmengelände mit den Hallen am Sehnder Borsigring zeigen. Dort werden die Exportgüter wie Maschinen und Maschinenteile verpackt und für den Transport vorbereitet.

Die jungen Chefs informierten die Politiker dabei über Erfolge sowie über Herausforderungen vor denen das mittelständische Unternehmen steht. Der CDU-Kandidat Bernd Althusmann ließ sich dabei die bestehenden Probleme schildern. Die jungen Firmenchefs sprachen dabei vor allem Punkte wie Digitalisierung und Vernetzung an. In diesen Bereichen sehen sie dringenden Verbesserungsbedarf. Zudem forderten sie Entbürokratisierungen - etwa bei bestimmten Genehmigungen. Althusmann bestätigte im Gespräch mit den Firmeninhabern, "dass Deutschland im Bereich der Kommunikationsinfrastruktur vieles aufzuholen" habe.

Als weiteres wichtiges Problem sprachen die Firmeninhaber des mittelständischen Unternehmens gegenüber dem Spitzenpolitiker den sich verschärfenden Arbeitskräftemangel an. Aktuell sucht die Exportverpackung Sehnde unter anderem mehrere Lagerkräfte, Verpacker, einen Lkw-Fahrer, sowie einen Haustechniker und einen Tischlerhelfer.

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