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00:44 26.03.2018
Die Musiker des renommierten Leipziger Gewandhausorchesters schlagen einen Klangbogen von der Renaissance bis zur Swing-Ära. Quelle: Privat
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Ilten

 Mit einem hochkarätigen Konzert wartet die Barockkirche Ilten am Palmsonntag auf. Das Posaunenquartett Opus 4 mit Musikern des renommierten Leipziger Gewandhausorchesters gibt dort am Sonntag, 25. März, ein Bläserkonzert. Das Quartett schlägt mit seinen Barockinstrumenten einen Klangbogen von der Renaissance bis zur Swing-Ära und wird auch von der ebenfalls barocken Christian-Vater-Orgel begleitet. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Am Ausgang werden Spenden zur Förderung der Iltener Kirchenmusik erbeten.

Die Tradition des Posaunenspiels reicht von mittelalterlichen Stadtpfeifern über evangelische Posaunenchöre bis hin zu modernen Quartetten. Mit ihrem großen Klangspektrum sei die Posaune wie kaum ein anderes Instrument gleichermaßen für alte und neue Musik bis hin zu Swing und Jazz geeignet, erläutert Kirchenvorsteher Sievert Herms. Trotz dieser musikalischen Bandbreite und ihres Alters gebe es aber nur wenige eigens für die Posaune geschriebene Werke. Die Posaune entstand in ihrer heutigen Form bereits um 1450 in Burgund. So sei es nicht verwunderlich, dass sich im Programm von Opus 4 kaum Originalkompositionen, sondern vor allem Bearbeitungen fänden.

Ein Großteil der in diesem Konzert gespielten Arrangements stammt vom Gründer und Leiter des Ensembles, Jörg Richter. In Ilten spielt das Quartett zudem Werke für Barockposaunen und Orgel, wobei die historische Christian-Vater-Orgel in der Iltener Kirche die Posaunen als Barockinstrument begleiten wird.

Von Oliver Kühn

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