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Nachrichten Stadt und Ortsrat uneins über Birken im Petersweg
Umland Sehnde Nachrichten Stadt und Ortsrat uneins über Birken im Petersweg
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01:41 02.03.2018
Viele Anwohner im Petersweg im Schatten der Firma Holcim haben Angst, dass bei einem Sturm eine Birke bricht und auf ihr Haus stürzt. Quelle: Oliver Kühn
Höver

 Die alten Birken im Petersweg in Höver haben zu einem Zwist zwischen der Stadtverwaltung und dem Ortsrat geführt. Das Gremium wollte ursprünglich alle 16 Bäume beseitigt haben – die Stadt hat aber nur sieben gefällt. Man habe den Eingriff nicht so groß machen wollen, sagte Fachdienstleiter Godehard Kraft im Umweltausschuss. Denn nur die sieben gefällten Birken seien nicht mehr standsicher gewesen. „Die anderen werden wir weiter beobachten.“ 

Der Ortsrat wollte die Bäume dennoch weg haben, weil viele Anwohner offenbar Angst haben, dass bei einem Sturm wie kürzlich „Friederike“ einer der hoch gewachsenen Bäume auf ihr Haus stürzen könnte. Das wurde auch von einem Beisitzer im Ausschuss bestätigt. Eine Komplettfällung würde bei dem stark begrünten Wall zum Mergelbruch hin auch kaum auffallen, meint Ortsbürgermeister Christoph Schemschat (SPD). Zudem habe es im Petersweg nach dem letzten Sturm grenzwertig ausgesehen und viel Geäst auf der Fahrbahn gelegen. Ausschussmitglied Detlef Waltz (Grüne) sagte aber klipp und klar, dass er die gesunden Bäume auf jeden Fall erhalten wolle.

Ärgerlich ist Schemschat über die Aussage der Stadt, dass der Ortsrat bei seiner Forderung die Frage nach Ersatzpflanzungen vergessen habe. Bei der Ortsratssitzung einen Tag vorher sei davon von der Verwaltung noch keine Rede gewesen. „Das hätte man uns auch sagen können“, moniert Schemschat. Dies wolle der Ortsrat für die sieben gefällten Birken jetzt nachholen. Umweltausschussmitglied Hartmut Völksen (CDU) regte an, dies im Altwarmbüchener Moor zu tun, wo der Stadt Sehnde Flächen gehören und die Birke hinpasse. Der Ortsrat wolle sich jetzt darüber Gedanken machen, sagt Schemschat – nur der Brunnenplatz an der Kreuzung zur Hannoverschen Straße, der noch verschönert werden soll, sei als Standort gesetzt.

Von Oliver Kühn

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