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Erfolgreicher Start für Ganztagsgrundschule

Sehnde Erfolgreicher Start für Ganztagsgrundschule

Die Grundschule Höver hat ihren Ganztagsbetrieb erfolgreich gestartet. Rund drei Wochen nach dem Schulstart ziehen Schule und Stadtverwaltung ein überaus positives Fazit. Einziger Kritikpunk ist die fehlende Ferienbetreuung.

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Die Grundschule in Höver soll nach dem Wunsch des Orrtsrats Ganztagsschule werden. Das würde die Stadt 20 000 Euro kostenx

Quelle: Archiv

Höver. "Alle Bedenken waren unbegründet. Es läuft wirklich sehr gut", sagt Hövers Grundschulleiterin Maike Schroer. Nach dem Ratsbeschluss vor den Sommerferien musste innerhalb weniger Wochen ein AG-Angebot sowie ein Betreuungskonzept für wöchentlich vier Nachmittage auf die Beine gestellt werden.

Maike Schroer ist stolz auf das Nachmittagsangebot: "Es ist sehr vielfältig und reicht von Musik- über Sport, Spiel- bis hin zu Bastelangeboten", sagt sie. Montags bis donnerstags können die Jungen und Mädchen nun nach dem Mittagessen und den Hausaufgaben unter drei verschiedenen Arbeitsgemeinschaften auswählen.

Von den 100 Grundschülern nehmen aktuell 43 an dem offenen Ganztagsbetrieb, der bis 15.20 Uhr geht, teil. Manche haben nur einen Tag oder zwei Tage gebucht, andere die ganzen vier Tage. "Anfangs hatten wir Schwierigkeiten mit den Anmeldungen, aber das hat sich schnell gelegt", sagt Wolfgang Bruns, Fachdienstleiter Schule, Sport und Kultur bei der Stadt Sehnde. 20 Plätze sind laut Bruns derzeit aber nicht belegt. Die Anmeldungen dafür seien aber für das nächste Halbjahr wieder möglich.

Weil es im Schulgebäude keine Mensa gibt, nehmen die Schüler seit Schulstart ihr Mittagessen vorübergehend im Schützenheim in der Nähe ein. Der Bau einer Mensa ist bereits für das nächste Jahr geplant. Die Pläne dafür sollen in den nächsten Wochen politisch diskutiert werden.

Ortsbürgermeister Christoph Schemschat freut sich, dass das Fazit zum Start der Ganztagsgrundschule in seinem Ort so positiv ausfällt. Auch die Resonanz der Eltern sei überwiegend positiv. "Nur, dass die Stadt für Höver keine Ferienbetreuung auf die Beine stellen konnte ist schade", sagt Schemschat. Seiner Meinung nach ist deshalb der Hort weiter so beliebt. Perspektivisch hält Schemschat eine Ferienbetreuung für eine Ganztagsgrundschule für unverzichtbar. "Zu diesem Thema müssen wir uns mit der Stadtverwaltung noch einmal zusammensetzen", sagt er.

Der Hort existiert weiter

Auch wenn mit dem Ganztagsbetrieb in Höver eine nachschulische Betreuung geboten wird, setzt die Stadt momentan dort weiter auf den Hort, der parallel an der Schule weiterläuft. Die Jungen und Mädchen bleiben dort nach Schulschluss bis teilweise 17 Uhr. Während die Teilnahme am Ganztagsbetrieb kostenlos ist, werden für einen Hortplatz je nach Zeitumfang rund 200 Euro monatlich pro Kind veranschlagt. Allerdings ist dabei eine Ferienbetreuung inklusive.

"Wir wollen momentan auf den Hort nicht verzichten - planen aber für Sehndes Grundschulen in absehbarer Zeit ein einheitliches Nachmittagskonzept", sagt Fachdienstleiter Wolfgang Bruns. Dafür soll in den nächsten Wochen eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Schulen, Stadtverwaltung und Politik eingerichtet werden. Ziel sei es, im nächsten Jahr solch ein Rahmenkonzept für die nachschulische Betreuung in Sehnde vorzulegen, sagt Bruns.

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