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Feuerwerk: Ortsbürgermeister will Aufklärung

Sehnde Feuerwerk: Ortsbürgermeister will Aufklärung

Nach der erneuten Diskussion um das Abbrennen von Feuerwerk in Bilm hat sich der Ortsbürgermeister eingeschaltet: Bernd Ostermeyer (CDU) befürchtet ein Negativimage für seinen Ort und fordert, dass ein Gutachten der Stadt im Umweltausschuss und dem Ortsrat vorgestellt wird.

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Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer will nicht, dass die Diskussion über Feuerwerke in Bilm die Ortschaft in "ein falsches Licht" rückt.

Quelle: Oliver Kühn (Archiv)

Bilm. Ostermeyer hat Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke gebeten, dass das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten vom August sowohl dem Ratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt sowie allen Mandatsträgern im Ortsrat Bilm zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus hat der Ortsbürgermeister beantragt, dass die Stadt in der nächsten Sitzung des Ausschusses am 26. September über diesen Punkt eine Stellungnahme abgibt - besonders im Hinblick auf Umwelt und Natur sowie Mensch und Tier. Aber auch, was die Kontrollen und Prüfungsmaßnahmen bei den Auflagen für Feuerwerke angeht. "Zudem müssen der Standort und die Hoteldichte und die damit verbundenen Auswirkungen mit erörtert werden", fordert Ostermeyer.

Mit Verweis auf die kontinuierliche Berichterstattung in dieser Zeitung hat der Ortsbürgermeister außerdem den Antrag gestellt, die Stellungnahme als Tagesordnungspunkt für die nächste Ortsratssitzung in Bilm am 9. Oktober aufzunehmen. "Dort soll das Gutachten und dessen Auswirkungen sowie Maßnahmen durch die Stadt Sehnde vorgetragen und erörtert werden." Auch sollte die Stadt Sehnde einen Ausgleich zwischen der Natur und den Betroffenen im Einklang hinbekommen, so Ostermeyer. Aufklärung sei das Gebot der Stunde: "Sonst kommt das Ganze und auch die Ortschaft in ein falsches Licht."

Von Oliver Kühn

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