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Umland Sehnde Nachrichten Aus Schuttellobeke wurde Klein Lobke
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00:16 24.08.2017
Von Thomas Böger
Siegerin Birgit Dörrie freut sich mit Ortsbrandmeister Bernhard Fricke (von links), Schützen-Chef Dirk Bernhards und Schießsportleiter Kai Burgemeister über den Gewinn der Jubiläumsscheibe. Quelle: privat
Klein Lobke

Rund 120 Teilnehmer - fast das halbe Dorf - hat Ortsbrandmeister Bernhard Fricke am Sonnabendabend im Gerätehaus begrüßt. "Es ist schon erstaunlich, dass ein so kleines Dorf nach so langer Zeit immer noch da ist", kommentierte er die Geschichte Klein Lobkes. Als einen Grund dafür bezeichnete Fricke den "außergewöhnlichen Zusammenhalt" der Bewohner: "Wir machen alles gemeinsam."

Gefeiert wurde die Erwähnung eines Ortes, von dem man gar nicht so genau weiß, wo er lag, wie Heinz-Siegfried Strehlow in seinem Festvortrag sagte. Man nehme jedoch an, dass er sich zwischen Klein Lobke und Evern befand, berichtete der Vorsitzende des Heimatbundes Niedersachsen. Dort ist inzwischen auch ein Gedenkstein aufgestellt worden.

Strehlow erklärte seinen Zuhörern auch die vermutliche Herkunft des Ortsnamens. Er setze sich aus den Begriffen "Loh" für Wald und "Beeke", dem alten plattdeutschen Wort für Bach, zusammen. Schuttellobeke dagegen sei mit Wörtern wie Aufschüttung oder Abschottung verwandt. "Professor Jürgen Udolph kommt daher in seiner Namensdeutung zu dem Schluss, dass es sich um eine Aufstauung der Lohbeeke oder ein Wehr gehandelt haben muss", erläuterte Strehlow den Gästen. Es müsse so wichtig gewesen sein, dass sich dort eine Siedlung gründete. Anschließend nahm der Sehnder die Gäste mit auf "eine kleine Rundtour", bei der er ihnen Wissenwertes über die sechs bekannten Wüstungen ehemaliger Dörfer im Stadtgebiet erzählte.

Doch es ging bei der Feier nicht nur um Historisches. Nur wenige Stunden zuvor hatten die Vereine des Dorfes ihre Fähigkeiten bei einem "Spiel ohne Grenzen" gemessen - und sich kräftig amüsiert. Am Abend übergab Fricke dann den Dorfpokal an das siegreiche Team der Junggesellschaft. Auch Schützen-Chef Dirk Bernhards nahm noch eine Siegerehrung vor: Bei dem ungewöhnlichen Schießen auf einen 900er Teiler hatte Birgit Dörrie als einzige der 30 Teilnehmer diesen Wert exakt getroffen. Sie setzte sich aber nur ganz knapp gegen ihre Nichte Anneke Dörrie durch, der ein 899,7er Teiler gelang. 

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