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Umland Sehnde Nachrichten Verein Mobile Welten eröffnet Motorenschau 
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00:22 15.05.2018
Mobile Welten-Chef Bernd Lange (rechts) und sein Stellvertreter Uwe Groth erklären Heike Moltzen und Jochen Strelau einen historischen 7-Zylinder-Sternmotor. Quelle: Katja Eggers
Wehmingen

 Historische Motoren neben modernster Antriebstechnologie – das ist seit Sonnabendmittag im Straßenbahnmuseum in Wehmingen zu sehen. Der Verein Mobile Welten hat dort in der Salzmühle seine mittlerweile zweite Ausstellung eröffnet. Nachdem dort im vergangenen Jahr Fahrräder im Mittelpunkt standen, geht es diesmal um Antriebstechnologie. Unter dem Titel „Motoren – was treibt uns an? Gestern, heute, morgen“ sind auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche knapp 100 Motoren und Teile zu sehen.

Dieser Verdampfermotor wurde zwischen 1935 und 1970 produziert. Quelle: Katja Eggers

Zu den ältesten Exponaten gehörte ein Elektromotor von 1880. Die Besucher bewunderten zudem Benzinmotoren, Zwei- und Viertakter, Turbinen und Verdampfermotoren. „Ziel ist es, einen Überblick über die Entwicklung der Motorentechnologie zu geben“, betonte Uwe Groth, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Mobile Welten.  Zusammen mit Vereinschef Bernd Lange erklärte er den Besuchern bei der Ausstellungseröffnung die unterschiedlichen Exponate und verriet dazu manch spannende Geschichte.

Jochen Strelau und Heike Moltzen bestaunten etwa einen luftgekühlten 7-Zylinder-Sternmotor mit Doppelzündung. Von Groth und Lange erfuhren sie, dass dieser Motor von 1928 bis in die Vierzigerjahre von der Firma Scarab in verschiedenen Varianten gebaut worden war und Unternehmen wie Cessna, Fairchild und Ryan damit ihre Flugzeuge ausgerüstet hatten. Das Exponat hatte später in einer Lehrlingswerkstatt der Bundesluftwaffe zu Demozwecken gedient. „Als das gute Stück ausgemustert werden sollte, hat unser Verein es vor dem Verschrotten gerettet“, erklärte Groth.

Mit viel glänzendem Chrom ist die Abgasanlage eines Audi R8 ein echter Hingucker. Quelle: Katja Eggers

Mit seiner zweiten Ausstellung möchten die Mitglieder das Thema Mobilität erneut erlebbar machen und zudem die Vielfalt von Motoren darstellen. „Wir haben hier auch VW-Motoren, aber natürlich ohne Schummeltechnik“, sagte Lange augenzwinkernd mit Blick auf den Diesel-Skandal.

Die Schau im Straßenbahnmuseum ist noch bis zum 1. Juli zu sehen, und zwar sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro zusätzlich zum Eintritt ins Straßenbahn-Museum. Erwachsene zahlen also 11,50 Euro und Kinder von fünf bis 16 Jahren 8 Euro.

 

 

 

 

Von Katja Eggers

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