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Regionalmuseum zeigt Handarbeiten

Sehnde Regionalmuseum zeigt Handarbeiten

Das Regionalmuseum auf dem Gutshof in Rethmar widmet sich in seiner neuen Sonderausstellung ab dem 4. März dem Thema Handarbeiten.

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Umgeben von Handarbeiten: Die Sehnderin Hannelore Schröder hat ihr Wohnzimmer wie ein Museum eingerichtet.

Quelle: privat

Rethmar.  Bestickte Taschentücher, gehäkelte Tischdecken und gestrickte Kleider: Das Regionalmuseum Sehnde auf dem Gutshof in Rethmar rückt in seiner nächsten Sonderausstellung die Handarbeiten von Hausfrauen in den Vordergrund. Nach der erfolgreichen Schau über das benachbarte Kraftwerk Mehrum sind unter dem Titel „Gestickt, gehäkelt, gestrickt – Hausfrauen und Handarbeiten aus dem letzten Jahrhundert“ ab dem 4. März textile Arbeiten zu sehen.

Die neue Ausstellungsleiterin Hannelore Schröder aus Sehnde zeigt, was Frauen aus dem vergangenen Jahrhundert in ihrer Freizeit an Handarbeiten angefertigt  haben. Schröder hat etliche alte Arbeiten ihrer Mutter, Schwiegermutter und Tante aufgehoben. Bisher zieren die Exemplare Schröders gesamte Wohnung. Die ehemalige Lehrerin hat die Arbeiten dort wie in einem Museum arrangiert. Jetzt möchte sie die Werke gern einmal der Öffentlichkeit präsentieren. Im Regionalmuseum in Rethmar zeigt sie Kleider, Strickjacken, Pullover, Tischdecken, Bettwäsche, Decken, Kissen, Vorhänge, Schals, Handschuhe, Taschentücher, Puppenkleidung und kleine Puppen.

Die umfangreiche Handarbeitsschau ist die erste Sonderausstellung des Regionalmuseums in diesem Jahr. Sie wird am Sonntag, 4. März, um 15 Uhr eröffnet und ist ab dann bis zum 27. Mai zu sehen. Die Eröffnungsrede hält Hannelore Schröder, im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang. Das Museum öffnet an allen Sonn- und Feiertagen von 14.30 bis 17.30 Uhr. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten können mit dem Museumschef Erhard Niemann unter Telefon (05138) 98 51 vereinbart werden.

Von Katja Eggers

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