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Umland Sehnde Nachrichten Billerbach wird weiter renaturiert
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00:42 09.06.2018
Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kienast (links) hat Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (rechts) die Aufnahme persönlich bestätigt. Quelle: Privat
Rethmar

Jetzt ist es von höchster Stelle bestätigt: Der Billerbach bei Rethmar ist in das Flurbereinigungsprogramm 2018 des Landes aufgenommen worden. Das hat Barbara Otte-Kienast (CDU), Niedersächsische Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, jüngst bei der Vorstellung des Programms mitgeteilt und das offizielle Schreiben dazu Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke persönlich übergeben. Damit kann die Renaturierung des Gewässers nun bis nach Evern fortgeführt werden.

„Ich freue mich, dass unser Antrag auf Flurbereinigung im Bereich Rethmar zur Renaturierung und zum Ausbau des Billerbaches Aufnahme gefunden hat“, sagt Lehrke. Er hoffe nun, dass das Verfahren so schnell wie möglich durch das zuständige Amt für Regionale Landentwicklung Weser-Leine in Hildesheim eingeleitet werde. Durch das Flurbereinigungsverfahren soll die begonnene Renaturierung und der Ausbau des Billerbaches in der Gemarkung Rethmar fortgeführt werden.

Der Billerbach hatte beim ersten Abschnitt in den Jahren 2010 und 2011 zwischen Sehnde und Rethmar bereits ein neues Bett und einen geschwungenen Verlauf bekommen. Ein zusätzlicher Flussarm nimmt seitdem zusätzlich Oberflächenwasser auf, und damit Hochwasser abfließen kann, wurde das Ufer abgeflacht. Vorher war Regenwasser aus Sehnde und Rethmar ungedrosselt in den Billerbach geflossen. Bei starken Regenfällen war er so voll, dass Wasser von landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr dorthin abfließen konnte – mit der Folge, dass Äcker oft unter Wasser standen.

Bereits mit der ersten Umgestaltung des Gewässers sei deutlich geworden, wie die Belange der Wasserwirtschaft mit denen des Naturhaushalts und des Naturschutzes zusammengeführt werden konnten, sagt Lehrke. Darüber hinaus sei damit eine „erlebbare Aufwertung des Landschaftsraums“ geschaffen worden. Dieses aus seiner Sicht erfolgreiche Modell soll nun bis an die Grenze der Gemarkung Evern fortgesetzt werden.

Von Oliver Kühn

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