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Lustiger Wettkampf zum 111-jährigen Bestehen

Sehnde Lustiger Wettkampf zum 111-jährigen Bestehen

Das selige "Spiel ohne Grenzen" aus alten TV-Tagen ist in Bolzum wieder aufgelebt. Aus Anlass des 111-jährigen Bestehens des Sportvereins hatte der SV den bis 2010 regelmäßig ausgetragenen Lustigen Zehnkampf mit verschiedenen Dorfmannschaften wiederbelebt. 20 Mannschaften nahmen am Sonnabend teil.

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Johanna (8, von links) und Hanna (9) beobachten, wie Leni einen Stift in eine Flasche balanciert.

Quelle: Michael Schütz

Bolzum. Dabei ging es mitunter etwas nass zu, wie Annika Knauth-Pintag, Stephanie Barenbruch, Yvonne Berger und Barbara Oelker feststellen mussten. Das Quartett früherer SV-Fußballerinnen, das sich den Gruppennamen "Die vier Ausrufezeichen" gegeben hatten, durften Wasser in einem Gefäß über den Platz am Mühlenberg tragen. Das Gefäß allerdings war am Helm auf dem Kopf befestigt. Trocken blieb es dabei nicht. Offenbar hatten sie dabei aber einiges Geschick entwickelt. "4,4 Liter ist bisher das Spitzenergebnis", sagte Betreuer Frank Larisch, der das Spiel von einem Thailandurlaub mitgebracht hatte. "Da hat es eine chinesische Touristengruppe am Strand gespielt." Die Ausrufezeichen zeigten sich jedenfalls weiterhin ehrgeizig: "Wenn wir antreten, wollen wir auch gewinnen", meinte Oelker. Das taten sie dann am Ende auch.

Das Vereinsjubiläum erschien dem Vorstand um den Vorsitzenden Herbert Bajorath eine gute Gelegenheit, den eingeschlafenen Dorfwettbewerb wieder auferstehen zu lassen. "Aber dieses Mal sind es elf Spiele", meinte er angesichts der Schnapszahl. "Auf diese Weise kann man die Dorfgemeinschaft wieder einmal zusammenbringen und gleichzeitig den Verein darstellen." Nicht, dass der es nötig hätte: "Wir haben zurzeit 540 Mitglieder in vier Sparten." Damit sei der SV der größte Verein im Dorf. "Und vielleicht lebt der Lustige Zehnkampf dadurch ja wieder auf", hofft Bajorath.

Spaß schienen jedenfalls alle der 20 Vierermannschaften zu haben mit der Auswahl an Geschicklichkeits-, Sport- und Denkaufgaben, die sie zu bewältigen hatten. Das Balancieren über eine Wippe hatte der Delfingruppe am besten gefallen. So hatten sich die acht- und neunjährigen Johanna, Leni und Hanna genannt. Eine weitere Mitstreiterin hatte allerdings mitten im Wettbewerb die Lust verloren, sodass sie zu dritt antreten mussten. "Einer macht die Aufgabe immer doppelt", erklärte Leni. Auch beim Einfädeln eines an einem Strick um die Hüfte hängenden Stiftes in einen Flaschenhals war das so. "Das wackelt ganz schön", zeigte sich Leni beeindruckt.

Die Nase vorn hatten am Ende folgende Mannschaften: Den Wanderpokal für die meisten Punkte errang die Mannschaft "Feuerwehr 2". Bei den Kindern siegte das "Team Gailo", bei den Damen die "Vier Fragezeichen" und bei den gemischten Mannschaften "Feuerwehr 3".

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Von Michael Schütz

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