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Bürgermeister: Werden Lösung für Tafel finden

Sehnde Bürgermeister: Werden Lösung für Tafel finden

Die Sehnder Tafel macht sich Sorgen um die Zukunft ihrer Einrichtung. Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke verspricht jedoch, dass man eine Lösung suche und niemanden vor vollendete Tatsachen stelle.

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In diesen Räumen auf dem ehemaligen Avacongelände an der Peiner Straße ist die Sehnder Tafel untergebracht.

Quelle: Michael Schütz

Sehnde.  Nach der öffentlich geäußerten Sorge der Sehnder Tafel um die Zukunft ihrer Einrichtung hat sich Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke zu Wort gemeldet. Hintergrund der Sorge ist, dass die Tafel ihre Räume auf dem ehemaligen Gelände der Avacon an der Peiner Straße hat. Aufgrund der hohen Betriebs- und Bewirtschaftungskosten von rund 100 000 Euro in diesem Jahr soll das Areal aber vermarktet werden. Denn als Flüchtingsunterkunft, wie beim Ankauf der Stadt vor über einem Jahr geplant, wird es nicht benötigt. „Bevor aber etwas passiert, sprechen wir natürlich mit der Tafel“, betont Lehrke. „Wir stellen niemanden vor vollendete Tatsachen.“ Man habe das Gelände auch noch nicht auf den Markt gebracht und niemanden etwa zum Kauf angeboten. Die Stadt wisse das Angebot der vom Civitan Club organisierten Tafel zu schätzen. 

Die Tafel zahle keine Miete und auch keine Nebenkosten – doch davon gebe es nicht viele Möglichkeiten in der Stadt, verdeutlicht der Bürgermeister. Zudem habe man die Elektroeinrichtungen inklusive Heizung überholt und auch Fester repariert. Die Verwaltung werde sich nun Gedanken über die Situation machen und nach einer befriedigenden Lösung suchen: „Die Tafel wird nicht auf der Straße stehen.“

Von Oliver Kühn

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