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Umland Sehnde Nachrichten Neue Mannschaftswagen für Ortsfeuerwehren
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00:15 07.01.2017
Von Patricia Oswald-Kipper
Die Ortsfeuerwehren Müllingen-Wirringen und Haimar bekommen solch einen Ford Transit Custom als neuen, reinen Mannschaftstransportwagen. Der Innenraum ist wesentlich kleiner als ein normaler Ford Transit. Quelle: privat
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Sehnde

Der Rat hatte sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Neuanschaffungen im Wert von 84.000 Euro ausgesprochen. Demnach erhält die Feuerwehr Müllingen-Wirringen zu dem bereits genehmigten und bestellten neuen Löschfahrzeug nun auch einen neuen Mannschaftswagen. "So, wie es war, ging es gar nicht mehr", betont Stadtbrandmeister Jochen Köpfer. Bisher habe sich die Ortsfeuerwehr etwa für Fahrten zu den Freizeiten einen Transporter leihen müssen.

Auch Haimar bekommt einen neuen Mannschaftstransporter. Der alte VW-Bus, den die Feuerwehr einst von der Polizei zu diesem Zweck übernahm, sei inzwischen veraltet, sagt Köpfer. Er soll abgestoßen werden - ebenso wie die zwei Einsatzfahrzeuge aus Müllingen-Wirringen. "Die gebrauchten Feuerwehrfahrzeuge sind besonders bei Sammlern beliebt und gehen immer schnell weg", weiß der Stadtbrandmeister.

Doch bis zum August werden die Ortsfeuerwehren sich wohl noch gedulden müssen. "Die Lieferzeit beträgt acht Monate", sagt Köpfer. In dem neuen Ford Transit Kastenwagen haben künftig neun Feuerwehrleute Platz. Die Fahrzeuge verfügen über einen umweltfreundlichen Motor der Euro-6-Norm. Zudem gehören zur Ausstattung eine Halterung für einen Feuerlöscher, ein Verbandskasten, ein Handfunkgerät und eine Handlampe. Weiterhin befinden sich im Fußraum sogenannte Verzurrschienen zum Beladen. Eine Anhängerkupplung und eine ausklappbare Trittstufe gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Die Feuerwehr-Mannschaftswagen sind nicht ganz billig. 42.000 Euro kostet ein Fahrzeug - rund 10.000 Euro mehr als noch vor zwei Jahren. "Das liegt vor allem am umweltfreundlichen Motor", sagt Köpfer. Er hatte bereits vor zwei Jahren die Preise für die Fahrzeuge eingeholt, weil damals die Anschaffung bereits akut war. Die Stadt habe nun noch einmal bei Herstellern abgefragt und jetzt den günstigsten Anbieter ausgewählt.

Für die Anschaffung wurden bereits 62.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Mehrausgaben in Höhe von 22.000 Euro, die durch die Preissteigerung der Fahrzeuge entstanden sind, können aber gedeckt werden. Denn die Sehnder Feuerwehr verzichtet auf die Anschaffung digitaler Funkgeräte, die sie im Moment bei ihren Einsätzen noch nicht braucht.

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