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Nachrichten Vorstand des TVE Sehnde macht zwei Jahre weiter
Umland Sehnde Nachrichten Vorstand des TVE Sehnde macht zwei Jahre weiter
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00:39 08.03.2018
Der neue Vorstand: Schriftführer Uwe Massold (von links), Kassenwart Wilfried Hartmann, Geschäftsführerin Ulrike Vetter, Vorsitzender Ralf Marotzke und sein Stellvertreter Michael Rust. Quelle: Privat
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Sehnde

 Sehndes größter Sportverein setzt auf Kontinuität. Bei der Jahresversammlung des Turnvereins Eintracht (TVE) Sehnde haben die Mitglieder den gesamten Vorstand einhellig wiedergewählt – dabei wollte dieser eigentlich den „Staffelstab an die nächste Generation übergeben“, wie es der alte und neue Vorsitzende Ralf Marotzke ausdrückt. Doch die bevorstehenden Aufgaben, wie das 125-jährige Bestehen des Vereins im nächsten Jahr sowie der Hallenneubau und die damit verbundene Organisation habe den Vorstand dazu bewegt, sich noch einmal zur Wahl zu stellen.

In diese Planungen könne der Vorstand sein in Jahren angehäuftes Fachwissen einbringen, verdeutlicht Marotzke. Für das Jubiliäum gebe es viel zu organisieren, und damit wäre ein neuer Vorstand eventuell überfordert gewesen. Allerdings habe sich auch niemand gefunden, der sich freiwillig zur Wahl gestellt habe, räumt der TVE-Chef ein. Deshalb mache der alte und neue Vorstand erst einmal für zwei Jahre weiter. Danach müsse neu überlegt werden, denn Kassierer Wilfried Hartmann etwa werde bald 70 Jahre alt.  

Im TVE treiben rund 1200 Mitglieder Sport in elf Abteilungen. Mit dieser Mitgliederzahl habe der Verein eine besondere Stellung in der Region, hob Ulf Medau vom Regionssportbund als Ehrengast hervor. Er zeichnete zudem zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue aus, darunter Irma Weber für ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Darüber hinaus bedankte sich Ratsherr Sepehr Sardar Amiri (CDU), auch Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Soziales, beim TVE, weil der Verein nach dem Brand der Sporthalle sehr kooperativ nicht nur auf Hallenzeiten verzichtet habe, sondern auch sofort bereit gewesen sei, anderen Vereinen fehlende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Zudem hat die Versammlung beschlossen, dass künftig auch Schwerbehinderte nur den ermäßigten Beitrag von 5,50 Euro im Monat zahlen müssen statt wie ab diesem Januar 9,50 Euro für Erwachsene.

Von Oliver Kühn

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