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14:16 22.02.2018
Fan-Treffen: Mitglieder des Clubs Wahre 96er, des Klinikums Wahrendorff, treffen sich mit HSV-Unterstützern. Quelle: privat
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Köthenwald

 Die Wahren 96er, der Hannover 96-Fanclub des Klinikum Wahrendorff, arbeiten nun aktiv für mehr Aufmerksamkeit von seelisch und geistig gehandicapten Menschen in der Fußballszene. Bereits seit vergangenen Jahr sind die beiden Vorstandsmitglieder Joachim Ziert und Volker Harmgardt der Aktion „96-Barrierefreies Stadion“ beigetreten. „Uns ist wichtig, in dieser Gruppierung mitzureden, um neben den vielen Vertretern körper- und sehbehinderter Menschen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner mit einem seelischen oder geistigen Handicap optimal zu vertreten“, sagt Harmgardt.

Jetzt konnte die erste barrierefreie Stadionerlebnis-Tour zum HSV nach Hamburg gestartet werden. Mit Unterstützung unter anderem der Deutschen-Fußball-Liga und des Hannover 96 -Behindertenbeauftragten Detlef Kühne wurden zwölf Wahre 96er gemeinsam mit 28 weiteren behinderten Menschen von Mitarbeitenden der Abteilung Behindertensport des HSV in Empfang genommen.  

„Inklusion ist kein Expertenthema. Im Gegenteil. Sie gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen“, sagt sich Heide Grimmelmann-Heimburg, Geschäftsführerin im Klinikum Wahrendorff, überzeugt. Die Wahren 96er machten auf der Inklusionsfahrt in zahlreichen Gesprächen deutlich, dass ihr Fanclub sich überwiegend aus seelisch- und geistig gehandicapten Menschen zusammensetzt und in der Behinderten-Fußballszene wenig Aufmerksamkeit genießt. Das wollen sie in Zukunft mit ihrem Dabeisein in der Fanszene ins Gleichgewicht rücken. 

Von Achim Gückel

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