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15:29 11.07.2018
Im FSJ engagieren sich Abiturienten in Sportvereinen. Quelle: privat
Sehnde/Ilten/Höver

Seit 2009 gibt es das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), bei dem Schulabgänger für eine geringe Aufwandsentschädigung ein Jahr lang Erfahrungen in sozialen, kulturellen und sportlichen Bereichen sammeln, bevor sie ihre Berufsausbildung beginnen. Gerade in Sportvereinen sind die sogenannten FSJler oft nicht mehr wegzudenken. „Sie unterstützen in den Vereinen die Trainingsarbeit und betreuen Projekte“, erklärt Carsten Elges, Vorsitzender des Schützenvereins Ilten und Vorstandsmitglied im Regionssportbund (RSB).

Jetzt hat der RSB einen Aufruf gestartet, um Abiturienten für das FSJ zu begeistern. Hintergrund ist die geringer werdende Anzahl von Schülern, die auch die Zahl der Freiwilligen schrumpfen lässt. Dazu kämen noch die vielen Studienmöglichkeiten, die sich den Schulabgängern böten, wie Elges betont. Dadurch gingen viele Schüler direkt an die Universitäten. „Oder sie suchen sich für eine Übergangszeit einen Job, der besser bezahlt ist, als das FSJ mit seinen gut 400 Euro im Monat.“

Für Elges gilt es daher, die Vorzüge in den Vordergrund zu stellen. „Während des FSJ-Sports macht man die Trainerlizenz.“ Und für ein Sportstudium sei ein FSJ eine gute Vorbereitung. Man arbeite in einem ähnlichen Bereich und sammele praktische Erfahrung. „Den Übungsleiterlehrgang hat man fürs spätere Leben“, sagt der Iltener.

In Sehnde sind der TSV Höver, der MTV Ilten und der Schützenverein Ilten im Boot. „Vielleicht holen wir auch noch die Grundschule Höver dazu“, sagte Elges. Hier habe es bereits eine Kooperation gegeben. Durch das FSJ könnten Vereine Angebote für den Ganztagsunterricht dort machen. In den Vereinen selbst soll vor allem das Training im Jugendbereich unterstützt werden.

Wer vorhat, sich auf eine FSJ-Stelle zu bewerben, sollte mindestens 18 Jahre alt sein und die Bereitschaft zu flexibler Arbeitszeit auch an den Wochenenden mitbringen, heißt es in der Ausschreibung des Regionssportbundes. Ein Führerschein Klasse B ist ebenfalls erforderlich. Die Stelle umfasst 39 Wochenstunden und startet am 1. August mit dem Übungsleiterlehrgang. Danach geht es in die beteiligten Vereine. Das Jahr endet am 31. Juli 2019. Informationen zu den Bewerbungen gibt es bei Luise Zobel, Regionssportbund Hannover, Maschstraße 20, 30169 Hannover, unter Telefon (05 11) 8 00 79 78-71 oder per E-Mail an: zobel@rsbhannover.de.

Von Michael Schütz

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