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Sehnde Haimar muss weiter auf Feuerwehrhaus warten
Umland Sehnde Haimar muss weiter auf Feuerwehrhaus warten
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13:05 08.01.2019
Die Geehrten und Beförderten: Ortsbrandmeister Jürgen Hanne (von links), Gustav Ohle, Sina Heineke und Laszlo Fischer. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde
Haimar

 Bei der Rückschau der Ortsfeuerwehr Haimar auf ihrer Jahresversammlung stand einmal mehr das neue Feuerwehrhaus ganz oben auf der Agenda – über das bereits seit 16 Jahren gesprochen wird. Offen ist aber weiterhin, ob es in diesem Jahr mit dem langersehnten Neubau klappt. Trotz eines oberen Platzes auf der Prioritätenliste sind die Aktiven nach Aussage von Feuerwehrsprecher Tim Herrmann skeptisch. „Trotz der Situation im Feuerwehrhaus, von der sich alle politischen Parteien überzeugt haben, ist bis dato wenig passiert“, sagt Herrmann. Es hake also wohl heftig bei den Planungen. Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke berichtete dagegen, dass der Bebauungsplan abgeschlossen sei. Nun folge der Erschließungsplan und die Verwaltung hoffe, im Spätsommer endlich mit dem Bau beginnen zu können.

Ebenfalls voran geht es mit dem Löschwasserkonzept. Das ist laut Lehrke kurz vor dem Abschluss. Die Stadtwerke Sehnde sollen eine zweite Wasserleitung von Rethmar aus bauen, die parallel zur alten Leitung verläuft. Insbesondere bei einem Scheunenbrand in Rethmar hatte es im vergangenen Jahr massive Probleme mit zu geringem Wasserdruck gegeben – die Feuerwehr hatte Löschwasser aus dem Mittellandkanal pumpen müssen. Daraufhin hatte sich die Stadt eine Verbesserung und die Erstellung eines Löschwasserkonzeptes auf die Fahnen geschrieben.

Ortsbrandmeister Jürgen Hanne berichtete darüber hinaus über zwei Brände, sechs Hilfeleistungen und zwei Fehlalarme auf eigenem Gebiet, die die 36 Mitglieder der Einsatzabteilung beschäftigt haben, darunter neun Atemschutzgeräteträger. Dank der Mitgliederwerbung der Stadtfeuerwehr haben zwei Quereinsteiger den Weg zur Feuerwehr Haimar gefunden und verstärken nun die Einsatzabteilung.

Im Zuge der Regionsfeuerwehrbereitschaft hat die Ortsfeuerwehr an einer Nachtübung an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle teilgenommen und dort eine Wasserentnahme aufgebaut – und etwa 150.000 Wasser gefördert. Besonders viel Arbeit bereiteten den Brandbekämpfern die Unwettereinsätze im Ort sowie ein Scheunenbrand in Rethmar. Beim Aue-Cup in Weferlingen erreichte die Gruppe den siebten Platz. Eine vom Förderverein finanzierte Zeltgarnitur sowie zusätzliche Teambekleidung machen den Aktiven die Einsätze angenehmer.

Ein spannendes und ereignisreiches Jahr war es auch für die Kinder- und Jugendfeuerwehr. Davon berichteten Lazlo Fischer und Sina Heineke. Die Jugendfeuerwehr hat acht, die Kinderfeuerwehr 16 Mitglieder, von denen zwei Kinder in die Jugendfeuerwehr wechselten. Mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Mitarbeit im Feuerlöschwesen zeichnete die stellvertretende Brandabschnittsleiterin Regina Lehnert Gustav Ohle aus. Zudem wurden Sina Heineke zur Löschmeisterin und Laszlo Fischer zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Von Sandra Köhler

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