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Springe 3000 Besucher beim Calenberger Treckertreffen
Umland Springe 3000 Besucher beim Calenberger Treckertreffen
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00:16 11.07.2018
Die alten Schätzchen sind ein echter Hingucker. Quelle: Lüdersen
Gestorf

Das alle zwei Jahre stattfindende Calenberger Treckertreffen ist für Gestorf ein absoluter Höhepunkt. Es stand diesmal unter einem guten Stern, denn bestes Sommerwetter mit viel Sonne und etwas Wind, dazu 140 Trecker – alles Oldtimer – eine fauchende Dreschmaschine mit Vorführungen und Verkaufsstände mit heimischen Produkten wie Erdbeeren, Eichsfelder Wurst und Eis sorgten dafür, dass das vom Heimatbund Gestorf organisierte 19. Treckertreffen auf dem Gutshof von Ilten am Sonnabend von mehr als 3000 Besucher aufgesucht wurde.

Punkt 10 Uhr eröffnete Gestorfs Ortsbürgermeister Eberhard Brezski und der Vorsitzende des veranstaltenden Heimatbundes, Ortsgruppe Gestorf, Bernd-Georg Höfer, die Veranstaltung. Höfer bedankte sich bei allen Helfern und den Treckerfreunden, die auch schon am Vorabend gekommen waren und einen vergnüglichen Abend in der Scheune verbrachten. Er dankte aber auch der Familie von Ilten, die erneut ihr Anwesen für das traditionelle Treckertreffen zur Verfügung stellte. Für Eberhard Brezski war die die Technik von Gestern und die zahlreichen Oldtimer etwas Besonderes. „Es ist eine tolle Sache so viele Gäste in Gestorf begrüßen zu können“ sagte der Ortsbürgermeister.

Für Besucher gab es viel zu sehen. Die Eolenhäger Schuindöschers hatten ihre Dreschmaschine von 1949 mitgebracht, die mit einem Lanz in Gang gesetzt wurde. Sie droschen in drei Durchgängen das Getreide. Die Dresch-Aktionen sorgten für enormen Zulauf.

Auf dem Gutshof waren über 140 Traktoren zu sehen. Stars waren zwar die dröhnenden Lanz Bulldogs der Baujahre 1936 und aufwärts, von denen allein 20 in Gestorf weilten. Der älteste Lanz war 82 Jahre alt. Aber auch Hanomags brachten es auf 70 und 60 Jahre. Auch Trecker wie der Porsche von 1962 und der Deutz mit dem wunderbaren Namen „Säge“ von 1953 und die Schlüters, Fendts, oder Massey Ferguson wurden bestaunt.

Von Friedhelm Lüdersen

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