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Springe Baugebiet Zur Schille soll kommen
Umland Springe Baugebiet Zur Schille soll kommen
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18:47 07.01.2019
Blick über das künftige Baugebiet in Richtung Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße. Quelle: FOTO
Bennigsen

Am 8. Januar soll zunächst der Planungsausschuss einen neuen Bebauungsplan absegnen – am 24. Januar ist dann der Verwaltungsausschuss dran. Konkret geht es um ein von der Straße Zur Schille im Westen und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße im Süden begrenztes Feld. Im Norden endet die Bebauungsfläche an einem Feldweg in Höhe der Ahornstraße. Ein Teil im Süden des Geländes diente lange als Spielstätte des inzwischen aufgelösten Baseball-Bundesligisten Bennigsen Beavers.

Häuser und Mietwohnungen

Als neuer Träger soll wie berichtet die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) auftreten. Sie plant auf einer 7,5 Hektar großen Fläche nicht mehr den reinen Wohnstandort als klassisches Neubaugebiet, den ein anderer Investor vor 17 Jahren schaffen wollte. Stattdessen sollen neben Reihenhäusern sowie Ein- und Zweifamilienhäusern auch Mietwohnungen entstehen. Dazu kommt ein Seniorenpflegeheim – und eine Kindertagesstätte. Diese Pläne passen zu dem Vorhaben von Stadt und Politik, neue Wohngebiete nur noch Hand in Hand mit der nötigen Infrastruktur zu erschließen. Die HRG hatte im Sommer bereits Bodenuntersuchungen auf dem Gelände durchführen lassen.

Reicht die Infrastruktur?

Genau diese Infrastruktur bleibt aber fragwürdig: Denn das Kanalnetz in Bennigsen ist notorisch veraltet beziehungsweise unterdimensioniert; immer wieder kam und kommt es zu Hochwasserproblemen. „Eine Siedlungserweiterung ist nur in Abhängigkeit von der durch Kanaltrennung (Umbau der Kanalisation vom Misch- zum Trennsystem) frei gewordenen Kapazität möglich“, heißt es in einer Erklärung der Stadt. Bei der Planung müsse man sicherstellen, dass dieser Umstand berücksichtigt werde.

Der Planungsausschuss des Rats trifft sich am Dienstag, 8. Januar, um 18 Uhr in der Aula der Grundschule Hinter der Burg zu seiner öffentlichen Sitzung. Der Verwaltungsausschuss tagt am Donnerstag, 24. Januar, nicht öffentlich.

Von Christian Zett

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