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Springe Stadt stellt alle vier Bäder auf den Prüfstand
Umland Springe Stadt stellt alle vier Bäder auf den Prüfstand
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18:47 27.02.2019
Was muss geschehen, damit die Bäder langfristig erhalten und noch attraktiver gestaltet werden können? Diese Frage soll auch hinsichtlich des Bades in Eldagsen gestellt werden. Quelle: privat
Altenhagen I

Im Kern solle die Bedeutung jeder der vier Anlagen unterstrichen und die Frage geklärt werden: Was muss geschehen, damit die Bäder langfristig erhalten und noch attraktiver gestaltet werden können?

Ein Spezialbüro soll sich möglichst schon ab Anfang April mit der Erstellung eines Gesamtkonzepts beschäftigen. Springfeld will das Geld dafür auch dann freigeben, wenn der städtische Haushalt noch nicht genehmigt ist. „Das ist unaufschiebbar“, sagt er. Schließlich gehe es um die Existenz des Waldbades. Denn das Gesundheitsamt der Region Hannover macht von dem Zukunftspapier abhängig, ob Springes ältestes Freibad zum Saisonstart im Mai wieder eine Betriebserlaubnis erhält. Rund 30 000 Euro soll die Ausarbeitung kosten. Die Stadt hatte mit einer Förderung durch das Amt für regionale Landesentwicklung gerechnet, etwa drei Viertel der Kosten waren als Zuschuss einkalkuliert worden. „Ärgerlich, dass das nicht geklappt hat“, sagt Springfeld nun. Eine Institution wie das Waldbad mitten im Dorf dürfe nicht infrage gestellt werden: „Das ist wie ein Rohdiamant.“

Schnellstmöglich will die Stadt die Ausschreibung starten, drei bis vier Firmen sollen gebeten werden, ein Angebot abzugeben. Der Zuschlag könnte in gut einem Monat erteilt werden. Der Vorsitzende des Waldbad-Trägervereins, Klaus Meyer, steht dem Gesamtkonzept für die Bäder trotz aller Freude etwas skeptisch gegenüber. Er habe Sorge, dass das kleine Waldbad bei einer Großbetrachtung untergeht, sagte er jetzt bei der Jahresversammlung.

Von Marita Scheffler