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Springe IGS organisiert erstmals Praktikumstag
Umland Springe IGS organisiert erstmals Praktikumstag
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19:58 02.12.2018
Koordinator Michael Topp informiert sich an einem Stand bei einem Schüler über das Praktikum beim Floristen. Quelle: Saskia Helmbrecht
Springe

Statt einer schriftlichen Reflexion ihres Betriebspraktikums sollten die Schüler des ersten neunten Jahrgangs der IGS ihre Arbeit während des Praktikums an selbst gestalteten Ständen präsentieren. 85 Präsentationen zu etwa 40 Berufen, 50 Stände und zehn Filme sind am Ende dabei herausgekommen.

Die Schüler aus den Jahrgängen sieben, acht und zehn, konnten sich schließlich selbst ein Bild von den Berufen machen. Ziel ist es, im kommenden Jahr auch die Betriebe einzuladen. „Es ist eine Win-win-Situation“, betont Lehrer und Koordinator Michael Topp.Zum einen könnten sich die jüngeren Schüler Anregungen für ihr späteres Praktikum holen. Für die Unternehmen sei es widerrum eine Möglichkeit, neue Auszubildende zu gewinnen und auf sich aufmerksam zu machen. Gleichzeitig werde der Arbeitgeber aber auch von den Schülern bewertet: Wie war die Betreuung vor Or, und welche Aufgaben mussten die Praktikanten übernehmen?

„Die Schüler sollen da durchaus ehrlich sein“, betont Spiller. „Es geht darum, auf einer breiten Ebene über die Jobs zu informieren“, ergänzt Topp. Der Schwerpunkt liege dabei klar auf den heimischen Betrieben. „Wir sind da sehr lokal orientiert“, sagt Spiller. Auch Eltern waren jetzt zu der Veranstaltung eingeladen.

Abgerundet wurde die Schülermesse unter anderem mit drei Vorträgen, etwa zum Thema Bewerbung. Mit sogenannten Virtual-Reality-Brillen konnten die Schüler sogar sozusagen hautnah den ersten Tag des Praktikums in einem Betrieb mitverfolgen. In Kurzfilmen wurden zudem zehn Berufe der Metall- und Elektrobranche vorgestellt. In einem Raum konnten die Schüler darüber hinaus mit iPads im Internet recherchieren. Mitarbeiter der Agentur für Arbeit sowie Berufsberater standen allen Beteiligten für Fragen zur Verfügung. „Für uns ist das ein Testballon gewesen“, sagt Spiller.

Von Saskia Helmbrecht