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Fit für 30 schweißtreibende Jahre

Holtensen Fit für 30 schweißtreibende Jahre

Die Sanierung der Turnhalle hat länger gedauert, als geplant. Doch in dieser Woche wurde die Halle zumindest schon für die Kita-Kinder freigegeben. Die letzten Arbeiten werden beendet.

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Glänzender Hallenboden: Nicht nur der Untergrund, auch der Rest der Turnhalle in Holtensen ist neu.

Quelle: Mischer

Springe. Die Kita-Kinder sind die Ersten, die den neuen Boden betreten dürfen: Die sanierte Turnhalle Holtensen ist seit dieser Woche zum Spielen freigegeben. Die Vereinssportler müssen sich voraussichtlich noch zehn Tage gedulden, dann können auch sie wieder mit dem Trainingsbetrieb starten.

Die Mehrzweckhalle war seit Juni gesperrt. Eigentlich sollte in den Sommerferien nur der alte Dielenboden ausgetauscht werden, ein Relikt der Fünfzigerjahre. Die Holzbretter drückten sich an feuchten Tagen bis zu 20 Zentimeter hoch - ungünstig für einen Untergrund, auf dem Sport betrieben werden soll. Die Renovierung war längst überfällig.

Zu Beginn der Arbeiten stellte sich heraus, dass das Problem deutlich tiefer lag: Unter den Dielen war keine ernst zu nehmende Bodenplatte vorhanden. Lediglich zwei bis fünf Zentimeter dünner Beton hatte die Turner jahrzehntelang getragen.

Die mittlerweile mehrfach gerissene Platte war auf Lehm gegossen worden, der wiederum einen einst quer unter der Halle fließenden Bach abdeckte. Die Konsequenz für die Sanierer: Der Beton musste entfernt, der Boden ausgekoffert werden.

Die neue Solplatte benötigte mehr Zeit zum Durchtrocknen als gedacht, erklärt der städtische Bauleiter Hartmut Wienke, warum der angepeilte Übergabetermin der Halle Ende August überschritten wird.

Erst in der letzten Augustwoche habe mit dem Einbau des Bodenbelags begonnen werden können. Dafür können die Sportler künftig auf einem Untergrund trainieren, der Schwingboden-Qualität hat.

Derzeit bringt ein Tischler die Heizkörperverkleidungen an. Auch eine verzogene Tür muss noch gerichtet werden. Wenn es in dieser oder der kommenden Woche regnet, dürften die Kita-Kinder den 150 Quadratmeter großen Raum trotzdem schon benutzen - unter Auflagen. Mit dem Ergebnis der Bauarbeiten ist Wienke sehr zufrieden. Auch die ersten Reaktionen aus dem Dorf seien positiv, sagt er.

Wegen der ungeplanten Grabungen konnte die Sanierung nicht mit den veranschlagten 20.000 Euro gestemmt werden. Am Ende werden stattdessen 40.000 Euro zusammenkommen.

Wienke sagt dem Boden aber bei guter Pflege eine Haltbarkeit von 30 bis 35 Jahren voraus - und selbst nach dieser Zeitspanne werde vermutlich nur der Oberbelag erneuert werden müssen. Ein vergleichsweise kleiner und günstiger Eingriff, findet der Fachmann und freut sich über die Sanierung.

mari

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