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Umland Springe Nachrichten Grundschüler müssen in Containern lernen
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12:36 26.02.2018
Während der Umbauzeit müssen die Kinder in Mobilbauten unterrichtet werden. Quelle: foto: Archiv
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Bennigsen

Mehr als 20 Container werden nötig sein, um die Erst- bis Viertklässler aus Bennigsen auch während der Neu- und Umbauzeit ihrer Grundschule zu unterrichten. In den Mobilbauten müssen neben den Klassenräumen auch Sanitäranlagen, ein Lehrerzimmer, das Sekretariat und die Haustechnik untergebracht werden. Stehen soll der Container-Block bereits im August.

Die Stadtverwaltung will an ihrem Versprechen festhalten, im Sommer mit den Bauarbeiten zu starten. Und: Die Schüler sollen auch während der eineinhalbjährigen Übergangszeit in einer angenehmen Umgebung lernen können. Man werde Spezialcontainer mit rund 60 Quadratmeter Grundfläche besorgen, die nicht kleiner als normale Klassenräume sind, sagt Hochbauamtsleiter Reinhard Borchardt.

Container-Markt ist leer gefegt – und Container für Flüchtlinge sind zu klein

Der allgemeine Bauboom hilft ihm dabei nicht weiter. Im Gegenteil: „Es ist derzeit sehr schwer, Container zu bekommen“, sagt Borchardt. Der Markt sei leer gefegt. Die Container, die etliche Kommunen zwischenzeitlich für Flüchtlingsunterkünfte nutzen, seien ungeeignet. Mit maximal 30 Quadratmetern Grundfläche sind sie viel zu klein für 25 Kinder.

Was die Vorarbeiten ebenfalls erschwert: Der Container-Komplex ist bauantragspflichtig. Dadurch greifen nach Ansicht der Bauaufsicht auch die Brandschutz-Vorgaben. „Wie wir das in den wenigen verbleiben Monaten zeitlich alles schaffen können sollen, dafür habe ich noch keine Lösung“, bekannte Borchardt jetzt im Bauausschuss. Laut Architektenplan soll das alte Backsteingebäude stehen bleiben und künftig als Verwaltungsgebäude dienen: Dort sollen das Lehrerzimmer, das Sekretariat und der Hausmeister-Bereich eingerichtet werden. Der marode Zwischenbereich, der das Backsteinhaus und die Sporthalle verbindet, soll dagegen verschwinden. Das Bauprojekt hat ein Gesamtvolumen von knapp 12 Millionen Euro.

Von Marita Scheffler

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