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Umland Springe Nachrichten Hanna Kahle hat große Pläne für Springe
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23:36 21.02.2018
Freut sich, in Springe „nah am Bürger zu arbeiten“: die neue Rathaus-Chefin für Bildung und Soziales Hanna Kahle.  Quelle: Foto: Scheffler
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Springe

Ruhige Momente? Die waren in den zwei Wochen, seitdem Hanna Kahle in Springe ist, rar. „Der Terminkalender ist voll. Sehr voll“, sagt die 30-Jährige, die das Führungsquartett im Springer Rathaus komplettiert.

Die gebürtige Wülfingerin leitet den Fachbereich Bildung und Soziales. Sie ist die Nachfolgerin von Clemens Gebauer, der das Gebiet „Innere Dienste und Finanzen“ von Gerd-Dieter Walter übernommen hat.

Fokus auf Modernisierung

Die ersten wichtigen Projekte, die auf Kahles Schreibtisch liegen: die Modernisierung der Grundschule Bennigsen, die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule (IGS), der Neubau von fünf Feuerwehrhäusern, aber auch der bedarfsgerechte Ausbau der Kita-Plätze im Stadtgebiet. In jedem der Bereiche geht es um Millionen und die Frage, wie sich Springe für die Zukunft aufstellt.

Besonders am Herzen liegt Kahle die Kita-Landschaft. „Da gibt es an allen Ecken und Enden Bedarf“, sagt sie mit Blick auf die Anmeldelisten der Eltern. Die Deisterstadt werde in den nächsten Jahren in weitere Krippenplätze investieren müssen.

Auch die jetzige Zahl an Kindergartenplätzen werde nicht reichen, sagt sie voraus: Wenn die Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen ab dem Sommer gebührenfrei ist, werde es kaum noch Eltern geben, die sich zu Hause um ihren Nachwuchs kümmern.

Der Traumjob

Trotz der Mammutaufgaben, die sich vor ihr auftürmen, spricht Kahle von einem Traumjob. Der Liebe wegen wollte sie zurück ins Calenberger Land – mit ihrem Lebensgefährten wohnt sie jetzt in Elze, ist auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. „Ich freue mich aber auch, wieder näher bei meinen Geschwistern und Eltern zu sein.“

Nach ihrer Verwaltungsausbildung bei der Stadt Hildesheim studierte Kahle in Dortmund, arbeitete anschließend bei der Bezirksregierung Düsseldorf und später im nordrhein-westfälischen Innenministerium. Ihr Schwerpunkt dort: kommunale Finanzen. Scheu, große Zahlen zu bewegen, hat sie deshalb nicht.

Von Marta Scheffler

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