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Nachrichten Lebensgefährte der Mutter attackiert
Umland Springe Nachrichten Lebensgefährte der Mutter attackiert
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19:48 13.12.2013
 Ein 31-Jähriger stand wegen gefährlicher Körperverletzung und Androhung körperlicher Misshandlung vor Gericht. Quelle: Symbolbild
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Die Familienzwistigkeiten seien ebenbürtig mit Dallas und dem Denver-Clan: Mit diesen Worten beschrieb der Anwalt des Angeklagten die Kulisse, vor der die Tatvorwürfe erhoben worden sind. So soll der Springer den Lebensgefährten seiner Mutter von November 2011 bis August 2012 mehrfach körperlich misshandelt und ihn bedroht haben. Mit einem Teleskopschlagstock und darauf montierter Taschenlampe soll er den Mann auf den Kopf geschlagen haben. Zudem soll er ihm mit Gesten das Durchschneiden der Kehle angedroht und ihn unter Einsatz einer Pistole aus dem Haus gejagt haben.

Diese Pistole sei aber nie gefunden worden, sagte Richter Flasche. Der Teleskopschlagstock erwies sich als Arbeitslampe für Automechaniker. Dennoch habe es auch objektive Beweise für die körperlichen Blessuren des Lebensgefährten gegeben. So liege ein ärztliches Gutachten vor, das ein Hämatom am Kopf des Lebensgefährten dokumentiert.

Insgesamt wertete der Richter die Taten als „nicht unerheblich“, allerdings beschränkten sie sich auf den Familienbereich. Seitdem der 31-Jährige aus dem Haus der Mutter ausgezogen sei, habe es keine Tatvorwürfe mehr gegeben. Auf die Aussagen von der Mutter und deren Lebensgefährten verzichtete er.

Annegret Brinkmann-Thies

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