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Nachrichten Regiobus: Ortsbürgermeister schreibt der Region
Umland Springe Nachrichten Regiobus: Ortsbürgermeister schreibt der Region
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19:55 25.02.2018
Stehen in der Kritik: Die Änderungen des Liniennetzes.             Quelle: foto: regiobus
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Bennigsen

Mit deutlicher Kritik wendet sich Bennigsens Ortsbürgermeister Jörg Niemetz (CDU) an die Regionsverwaltung. Er wirft der Administration vor, die Vorschläge aus Springe zum Umbau des Busliniennetzes nicht der Vorlage als Grundlage für die Diskussion im Verkehrsausschuss der Region beigefügt zu haben. „Scheut man sich in der Regionsverwaltung um den damit einhergehenden Mehraufwand, oder entscheidet nunmehr die Verwaltung, was die Politik machen soll?“, fragt Niemetz in einem Schreiben, das er an Mitglieder der Regionsversammlung gemailt hat.

Vorab macht Bennigsens Ortsbürgermeister deutlich, dass er sich „große Sorgen um den Erhalt der Buslinien in Springe“ mache. Ihm sei klar, „dass die Regiobus in den letzten Jahren zu hohe Verluste eingefahren hat und dass es so nicht weitergehen kann“. Deshalb aber den „emissionsreichen Individualverkehr“ zu fördern, indem „wir einige Ortsteile vom öffentlichen Personennahverkehr abschneiden“, ist für Niemetz auch keine sinnvolle Lösung. Zumal dafür „weitere Investitionen“ etwa in Park-and-Ride-Parkplätze nötig wären.

Niemetz: „Springer Bürger fühlen sich veralbert“

Niemetz wirbt für die Vorschläge, die Springe diesbezüglich gemacht hat und aus denen SPD- und CDU-Fraktion im Rat eine Vorlage ausgearbeitet und der Region zur Verfügung gestellt haben. Dass jene nicht den Sitzungsunterlagen des Regionsausschusses beigefügt wurde, hält Niemetz für problematisch: „Meine Auffassung von Demokratie sieht anders aus“ – „vom politischen Schaden, welchen die Region hierdurch anrichtet, ganz zu schweigen“. Die Springer Bürgerinnen und Bürger fühlen sich mehr und mehr durch die Region Hannover veralbert, vernachlässigt und gegängelt, glaubt Bennigsens Ortsbürgermeister.

„Die Region hat Springe nichts gebracht“

Konkret: „Diese Art der Politik führt nicht zu einer größeren Akzeptanz der Institutionen der Region Hannover, denn was hat die Region für die Springer Bürger gebracht?“, fragt Niemetz rhetorisch. Und gibt die Antworten selbst: „Den Wegfall des Krankenhauses, den Wegzug von Regiobus aus Eldagsen und das Zusammenstreichen der Buslinien in Springe!“

Der Verkehrsausschuss der Region hat am 22. Februar getagt. Die Unterlagen aus Springe waren auch am Sitzungstag selbst nicht Teil der elektronischen Unterlagen für die Ausschussmitglieder. Endgültig entscheidet übrigens die Regionsversammlung über die Neuordnung des Liniennetzes. Eine Entscheidung steht während der nächsten Sitzung am Dienstag, 6. März, an.

 

 

 

 

 

 

 

Von Ralf T. Mischer

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