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Umland Springe Nachrichten Bekommt Springe ein Ärztehaus?
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23:35 21.02.2018
Springe kämpft gegen den Ärztemangel. Quelle: dpa
Springe

Die Überlegungen, in einem neuen Gebäude an der Fünfhausenstraße in der City nicht nur Einzelhandel, sondern auch ein Ärztehaus unterzubringen, werden offenbar konkreter: Bürgermeister Christian Springfeld bestätigte nun, es gebe heimische Ärzte, „die sich das gut vorstellen können“.

Burgdorf als Vorbild

Vorbild könnte eine ähnliche ­Einrichtung in Burgdorf sein, zu der Springfeld bereits Kontakt aufgenommen hat. Dort haben sich zwölf Allgemeinmediziner und Fachärzte unter einem Dach zusammengeschlossen.

Man habe ihm aber in Gesprächen signalisiert, dass für die Größe und den Einzugsbereich von Springe ein Start eines Zentrums durchaus mit drei bis vier Medizinern möglich sei, so der Bürgermeister.

„Eindeutige Signale“

Springfelds Bemühungen und die Gespräche mit den heimischen Ärzten sind Teil einer Vereinbarung mit Region und dem Regionsklinikum als Betreiber der Notfallambulanz. Für Letztere läuft Ende dieses Jahres die Genehmigung ab – und noch ist nicht klar, wie es danach weitergeht. Zwar habe er von der Region die Zusage erhalten, dass diese einen erneuten Verlängerungsantrag an das Land stellen wolle: Doch von dort habe es bereits „eindeutige Signale“ gegeben, der einst als mögliches Pilotprojekt bejubelten Einrichtung eine neuerliche Chance zu geben.

Stadt wirbt um Ärztenachwuchs

Trotzdem will Springfeld die Region Hannover und das Klinikum in die weiteren Planungen eingebunden wissen: „Die sind da nicht raus.“ Zu klären sei etwa, wie ein Vorzug der Notfallambulanz, die Öffnung rund um die Uhr, erhalten bleiben könne.

Gezielt um Ärzte werben

Die Stadt hatte zuletzt das ­„Gesundheitsforum Springe“ gebildet, um mit allen heimischen Akteuren aus dieser Branche grundsätzliche Überlegungen zur Zukunft der medizinischen Versorgung anzustrengen. Dabei war auch beschlossen worden, mit verschiedenen Maßnahmen gezielt um Ärztenachwuchs zu werben.

Von Christian Zett

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