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Umland Springe Nachrichten Weihnachtsgeschäft läuft eher langsam an
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19:45 15.12.2013
Für viele Einzelhändler beginnt zum Ende der Weihnachtszeit die zumeist lukrativste Phase - denn jetzt spielt ihnen der Faktor Zeit in die Hände, weil waren, die Übers Internet bestellt werden vielleicht nicht mehr rechtzeitig ankommen. Quelle: Symbolbild
Springe

Fragt man Springer Einzelhändler, ist es weniger die nahe Landeshauptstadt mit ihrer großen Fußgängerzone, die das Weihnachtsgeschäft am Deister zäh macht - sondern eher das Internet mit seinen zumeist niedrigeren Preisen. „Als kleiner Händler ist es schwer, da mitzuhalten“, sagt Sven Schweckendiek vom Spielwarenladen „Svens Spieleparadies“. Bei ihm zieht das Geschäft seit letzter Woche an.

Ähnliche Erfahrungen haben auch Christiane Kubitza vom Geschäft „Die Tasche“ und Karin Callegari von der Buchhandlung am Nordwall gemacht. „Viele Kunden schauen sich Waren, Markennamen und das Preisschild an und bestellen dann im Internet“, sagt Kubitza. Für alle drei beginnt zum Ende der Weihnachtszeit die zumeist lukrativste Phase - denn jetzt spielt ihnen der Faktor Zeit in die Hände. „Es gibt bei den ersten Internethändlern schon Probleme, die Waren noch rechtzeitig zu verschicken“, sagt Callegari. Alle drei schauen darum ohne Sorgenfalten in ihre Geschäftsbücher. „Der Springer läuft sich noch ein bisschen warm“, scherzt Kubitza.

Dass in puncto Verkäufen nach oben hin noch Luft ist, findet auch Christian Hagemann, Vorsitzender der Eldagser Werbegemeinschaft. „Die ersten Wochen waren sehr verhalten“, resümiert er. Auch er setzt auf das Zeitproblem, das Internetbesteller demnächst bekommen und preist die Vorzüge, die kleine Ortschaften gegenüber der City von Hannover haben. „Hier kauft man viel stressfreier ein - und viele kommen hier rein und sind überrascht, wie viele Produkte sie auch außerhalb von Hannover bekommen.“ Eine Klientel sieht Hagemann allerdings als verloren an - die jungen Erwachsenen. „Die wollen Hannovers Shoppingflair, das können wir in Eldagsen nicht bieten“, sagt er. Als gutes Marketinginstrument habe sich der Geschenkgutschein der Werbegemeinschaft erwiesen, den die Kunden in der Volksbank erwerben, aber in jedem Partnergeschäft der Gemeinschaft einlösen können. „Diese Aktion läuft sehr gut“, sagt Hagemann.

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