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Springe Regiobus: Schließung der Betriebshöfe beschlossen
Umland Springe Regiobus: Schließung der Betriebshöfe beschlossen
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00:17 01.10.2018
Die beiden Regiobus-Geschäftsführerinnen Regina Oelfke (links) und Elke van Zadel wollen Kosten sparen. Quelle: Helmbrecht
Hannover

Der Aufsichtsrat von Regiobus hat die umstrittene Schließung der Betriebshöfe in Springe-Eldagsen und Wunstorf endgültig beschlossen. Anstelle der beiden Betriebshöfe soll ein neuer Standort im Bereich Weetzen, Ronnenberg oder Gehrden gesucht werden, die Geschäftsführung sucht in diesem Bereich derzeit nach einem geeignetem Grundstück.

Der neue Standort sei unter anderem wegen der schrittweisen Umstellung von Regiobus auf Busse mit Elektroantrieb nötig, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung. Die Geschäftsführung rechnet mit der Inbetriebnahme eines neuen Standorts nicht vor dem Jahr 2021, solange werden die beiden Betriebshöfe in Eldagsen und Wunstorf weiter betrieben.

Die Geschäftsführung betont, dass die Schließung der Standorte keine negativen Auswirkungen auf das Busnetz und das Fahrplanangebot in den betroffenen Kommunen habe. Auch werde es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Die Mitarbeiter aus Wunstorf und Eldagsen könnten am neuen Betriebshof arbeiten. Geschäftsführerin Elke van Zadel rechnet durch den neuen Standort dennoch mit Einsparungen von 1,4 Millinen Euro pro Jahr. Das sei ein „erheblicher Beitrag zur Konsolidierung und Existenzsicherung“ des Unternehmens.

van Zadel geht davon aus, dass die Zahl der derzeit rund 700 Regiobus-Mitarbeiter sinken werde. „Nicht alle Kollegen, die in Rente gehen, werden ersetzt werden“, erläuterte sie. Durch die Reduzierung der Betriebshöfe würden sich Synergien ergeben. Zudem spare Regiobus ab dem Jahr 2020 rund 1,4 Millionen Kilometer ein, dadurch seien weniger Busfahrer nötig.

Von Mathias Klein

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