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Springe Herbstzauber lockt viele Besucher ans Jagdschloss
Umland Springe Herbstzauber lockt viele Besucher ans Jagdschloss
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17:10 30.09.2018
Getestet und für gut befunden: Peter Müller (links) kauft bei Rudolf Seidel eine Haarbürste. Quelle: Foto: Brinkmann-Thies
Springe

Viel Lob fürs Marktgeschehen gab es unter anderem von Katrin Cordes und Andreas Wittig aus Garbsen, die das schöne Ambiente rund um das Jagdschloss in vollen Zügen genossen. „Wir sind zum ersten Mal hier und sehr begeistert von dem professionellen Angebot“, bewertete das Paar. Die beiden Garbsener ließen sich am Wein- und Sektstand von Roland Hicks ein Glas Aperol schmecken.

Kulinarisches war auch andernorts gefragt: Eigens für ein besonderes Kakao-Konfekt am Stand von Florian Vogl war Carsten Kohne aus Laatzen an den Deister gekommen. „Das ist einfach unwiderstehlich“, erklärte der selbst ernannte Rocker in Harley-Davidson-Lederjacke. Keine Frage: Auch harte Junges würden bei Süßem schwach. Kohne nahm die größte Konfekt-Packung, die vor Ort erhältlich war.

Dekoratives direkt aus der Natur

Wer Schönes für die eigenen vier Wände suchte, konnte gleich an mehreren Ständen fündig werden. Dekoratives aus Naturmaterialien etwa gab es bei Jolanta Kallischko aus Langenhagen. Passend zum Herbst gestaltete sie Weidenkränze, die sie mit leuchtend roten und in Wachs getauchten Hagebutten schmückte. „Sie sind zu dieser Jahreszeit mein Favorit“, erklärte sie. Antiquitäten aus ihrem ehemaligen Geschäft in Salzhemmendorf hatte Edith Buhs neues Leben eingehaucht und präsentierte sie hübsch arrangiert.

Wer Schönes mit Nützlichem kombinieren wollte, der konnte sich bei den Feuerkörben aus der Metallmanufaktur von Jens Müller aus Neuruppin umschauen. Lodernde Flammen aus Sandsteinblöcken gab es bei Manuel Howind aus Springe. Das Material aus Obernkirchen bearbeitet er mit Bohrhammer, Geschick und kreativen Ideen so, dass die Steine mittels Bioethanol zu brennen scheinen. Ein paar Meter weiter informierte Rudolf Seidel über eine breite Palette von Holzbürsten.

Während auf der Bühne unter anderem das Martin-Derben-Trio mit Eric Clapton-Songs begeisterte, gab es am Ende der Waldwiese exotische Klänge zu hören: Aler und Carlos aus Peru boten mit ihrem Flötenspiel Anden-Flair. Mit Rasseln aus Nüssen, mit Schmuck und Traumfängern aus Perlen und Federn konnten sich die Besucher ein Stückchen Südamerika mit nach Hause nehmen.

Wandelbar zeigte sich während des Markts auch Falk Maske, der als Walking-Act alle Blicke auf sich zog. „Ich habe sechs unterschiedliche Kostüme“, verriet er. Vom „Goldenen Herbst“ über „Weiß- und Rotwein“ bis hin zum „Uhu“ war alles dabei. Seine riesigen Uhu-Krallenfüßen trägt er übrigens auch im Frühling – dann aber kombiniert mit seinem Oster-Huhn-Kostüm. Es ist ja nicht immer „Herbstzauber“.

Von Anne Brinkmann-Thies

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