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Springe Stadt will mehr für die Mitarbeiter tun
Umland Springe Stadt will mehr für die Mitarbeiter tun
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18:55 11.09.2018
Springes Verwaltung will ein möglichst attraktiver Arbeitgeber werden. Quelle: Ralf T.MISCHER
Springe

Rund 270 Mitarbeiter sind bei der Stadtverwaltung unter Vertrag. Damit die sich wohlfühlen und der Stadt auch zukünftig nicht von der Fahne gehen, hat die Personalabteilung der Stadt jetzt ein Personalentwicklungskonzept vorgelegt. Darin steht, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, damit Springe für seine Verwaltungsangestellten attraktiv bleibt.

Leistungsprämien und Coachings

„Ohne Personalentwicklung geht es heute nicht mehr“, sagt Fachdienstleiter Clemens Gebauer. Und genau dort setze das 37-seitige Konzept an: „Wir haben uns bemüht, darin alles zusammenzufassen, was man in der Hinsicht machen kann“. Das Konzept verstehe sich gleichsam als Handlungsleitfaden, der allerdings durchaus bindenden Charakter für die Stadt haben soll. Konkret ist etwa festgelegt, dass Führungskräfte regelmäßig Feedback erhalten und regelmäßig Coachings und Mentorings stattfinden. Tarifbeschäftigte erhalten bereits jetzt eine Leistungsprämie auf ihr Gehalt, wenn sie bestimmte, vorab vereinbarte Leistungen erbringen.

Für Gebauer, der das Konzept mitentwickelt hat, ist wichtig, dass auch mögliche künftige Mitarbeiter durch das Konzept signalisiert bekommen: „Wer bei uns arbeiten will, hat die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln.“ Mit „einem Strauß“ von Maßnahmen soll die Stadt als Arbeitgeber attraktiver werden. Dabei sollen all die Vorschläge und Möglichkeiten, die in dem Papier dargestellt sind, möglichst konsequent umgesetzt werden. Und: Das Konzept soll stets weiterentwickelt werden.

Bürgermeister hofft, dass die Politik folgt

Die Rückendeckung von Bürgermeister Christian Springfeld hat Gebauer dazu bereits: „Unbedingt“ brauche Springe ein solches Konzept, schreibt er im Vorwort zu dem Papier. Und hofft darauf, dass die Politik diesem seinem Votum folgen wird.

Denn der Rat ist so etwas wie der höchste Vorgesetzte der kommunalen Verwaltungsangestellten und muss infolge dessen dem Konzept zustimmen. Vorgestellt wird das Papier zuerst den Mitgliedern des Finanzausschusses während der Sitzung am Donnerstag, 20. September.

Von Ralf T.Mischer

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