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Umland Grundschule soll neu erbaut werden
Umland Grundschule soll neu erbaut werden
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00:17 26.05.2014
Vier Neubauvarianten der Wilhelm-Stedler-Grundschule hat die Stadtverwaltung vorgestellt.
Barsinghausen

Die mehr als 50 Jahre alte Grundschule im Stadtzentrum entspricht längst nicht mehr den modernen Anforderungen: Die Wände sind teilweise feucht, der Energieverbrauch zu hoch und die Wege in dem weiträumigen Gebäudeensemble weit. Nachdem ein Schwelbrand in der Elektroverteilung im Januar 2013 höchsten Handlungsbedarf signalisiert hatte, haben Rat und Verwaltung reagiert: Im Herbst erhielt der Gebäudewirtschaftsbetrieb den Auftrag, eine Gebäudesanierung „auf Neubaustandard“ zu kalkulieren. Zugleich sollten Möglichkeiten für einen Abriss und Neubau der Schule geprüft werden.

Nun liegen die Ergebnisse vor: Mit 7,225 Millionen Euro kalkuliert das von der Stadt beauftragte Architekturbüro Mosaik für die Grundsanierung. Vier unterschiedliche Neubauvarianten kosten für eine zweizügige Grundschule zwischen 7,5 und 9,8 Millionen Euro. Ein Anbau, um - wie im Altbau - Platz für drei Klassen je Jahrgang zu schaffen, ist in allen Varianten möglich. Die Erweiterung würde je 1,6 bis 1,7 Millionen Euro kosten.

Der Gebäudewirtschaftsbetrieb wünscht sich, dass möglichst bis Ende Juli die politische Diskussion so weit fortgeschritten ist, dass eine der Neubauvarianten in die engere Wahl gezogen und mit der Sanierungslösung verglichen werden kann. „Außerdem müssen noch andere Gesichtspunkte untersucht werden“, betont Fachdienstleiter Ekke Geisel. Dazu gehörten die auf 25 Jahre hochgerechneten Bewirtschaftungskosten, Fördermöglichkeiten für die Projekte, die Verwertbarkeit der Restgrundstücke und die Erschließungssituation. Die Neubauvariante 1 sei „eine Wunschschule“, deren Platzangebot über das Standardraumprogramm hinausgehe, sagt Geisel. Die Schule hat ihre Wünsche schon geäußert: „Toll wäre es, wenn Variante eins verwirklicht werden könnte“, sagt Schulleiterin Heidrun Otto. „Auf Rang zwei liegt für uns Variante vier.“

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