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Umland Zahl der Temposünder im Umland geht zurück
Umland Zahl der Temposünder im Umland geht zurück
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21:31 29.12.2016
Von Andreas Schinkel
Auch die Einnahmen aus dem Einsatz mobiler Blitzer fließen in die Rechnung ein. Quelle: dpa (Symbolbild)

Die Bußgeldeinnahmen durch Geschwindigkeitsverstöße betragen in diesem Jahr rund 6,7 Millionen Euro, 2014 waren es noch 8,1 Millionen Euro - eine Rekordsumme. In den Vorjahren bewegte sich die Zahl um die 7,5 Millionen Euro. Daten für 2015 liegen der Regionsverwaltung nicht vor. Die geringen Tempoverstöße in diesem Jahr führt die Behörde darauf zurück, dass keine neuen Blitzer installiert wurden. „Sobald eine neue Anlage hinzukommt, erhöht sich auch die Zahl der Bußgeldbescheide“, sagt Regionssprecherin Christina Kreutz. Sie betont zugleich, dass Blitzer allein der Verkehrssicherheit dienten. „Wenn sich alle an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten, wären Messungen nicht notwendig“, sagt Kreutz.

Zur Blitzer-Bilanz der Region zählen auch Verstöße, die die Polizei registriert hat. Bußgeld in Höhe von 2,3 Millionen Euro haben Verkehrssünder bezahlt, weil sie von der Polizei bei einem Vergehen erwischt wurden. Zu den Verstößen zählen nicht nur Tempoüberschreitungen, sondern auch zu geringe Abstände beim Fahren, Hantieren mit dem Smartphone und Übersehen einer roten Ampel. Auch Bußgeld wegen Trunkenheit und Drogenrausch am Steuer geht in die Rechnung ein, in der Summe macht das mehr als eine halbe Million Euro aus.

Die Umlandkommune mit den höchsten Blitzer-Einnahmen ist Garbsen. Mehr als 1,1 Millionen Euro brachten Garbsens Tempomesser ein. 40 Prozent der Bußgeldeinnahmen fließen in die Kassen der Kommunen, in denen die Blitzer stehen. Der Rest geht an die Regionsverwaltung.

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