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Uetze 38 Kinder übernachten in der Kirche
Umland Uetze 38 Kinder übernachten in der Kirche
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15:40 06.07.2018
Einige Kinder haben vor dem Altar der St.-Petri-Kirche ihre Schlafsäcke ausgebreitet. Sie freuen sich mit Pastor Steffen Lahmann (hinten in der Mitte) auf die Übernachtung im Gotteshaus. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Hänigsen

Viel zu erzählen haben die 38 Jungen und Mädchen, die an den Ferienerlebnistagen der Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen teilgenommen haben. „Wir sind ins Schwimmbad und zum Bogenschießen gegangen und haben heute eine Wasserbombenschlacht gemacht“, sprudelte es am Donnerstagabend aus der sechs Jahre alten Alina heraus. „Wir haben Armbänder mit Indianermustern selbst gemacht und auch Friedenspfeifen aus Bambus gebastelt“, berichtete die achtjährige Clarina.

Statt eines Zeltlagers in Obershagen hat die Kirchengemeinde in diesem Jahr auf dem Pfarrgrundstück in Hänigsen Erlebnisferientage ausgerichtet. Diese begannen am Montag, 2. Juli, und endeten am Freitag, 6. Juli, mit einem Familiengottesdienst am Nachmittag. Für die Betreuer sei es inzwischen schwierig geworden, Urlaub für eine mehrtägige kirchliche Veranstaltung zu bekommen, erläuterte Pastor Steffen Lahmann. Bei den Erlebnistagen könnten sich die sieben Betreuer, zu denen ein vierköpfiges Küchenteam hinzukomme, tagsüber abwechseln.

Außerdem mussten sie nicht jede Nacht bleiben. Auf dem Programm stand nur eine gemeinsame Übernachtung, und zwar in der Nacht zu Freitag in der St.-Petri-Kirche. Darauf hatte sich am Donnerstag die zehnjährige Lindsay gefreut: „Es ist immer ein Abenteuer, woanders zu übernachten.“ „Ich freue mich darauf, dass wir zuerst zusammensitzen und miteinander reden und dann zusammen schlafen. Und vielleicht wird es gruselig“, sagte die ein Jahr ältere Malena. „Hier lauern überall Gespenster“, vermutete der kleine Julius.

Bei den Kindererlebnistagen ging es um Indianer. Die seien achtsam mit der Schöpfung umgegangen, erläuterte Lahmann. Zudem verspreche das Thema Abenteuer. Weil Indianer reiten und mit Pfeil und Bogen schießen, waren die Kinder auf dem Reiterhof Wöhler und zum Bogenschießen beim Bürgerschützenverein. „Es war auch eine Medizinfrau da - Diana Hoppe aus der Eichhorn-Apotheke“, berichtete Lahmann. „Sie hat mit uns Ringelblumensalbe hergestellt“ erzählte die neun Jahre alte Emma. Natürlich haben die Kinder auch einen Totempfahl aufgestellt und bunt angestrichen. „Ich habe den einen Flügel schwarz gestrichen und dann darauf rote Sachen gemalt“, sagte der neunjährige Jonas.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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