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Umland Uetze Nachrichten Viel Platz für Betriebe und Eigenheime in Uetze
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12:26 26.02.2018
Ein Makler bietet die freie Fläche neben dem Hänigser Netto-Markt zum Verkauf an. Dort könnte ein Mischgebiet entstehen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Uetze

 Weitsicht haben Verwaltung und Rat vor 16 Jahren bewiesen, als sie für das Gemeindegebiet einen Flächennutzungsplan aufstellten. Großzügig wurden damals Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für Wohnbebauung als auch für Gewerbegebiete geschaffen. Das zahlt sich heute aus. Nach Ansicht des Fachbereichsleiters Sven Kuchenbecker bietet dieser F-Plan in den großen Ortschaften Dollbergen, Hänigsen und Uetze noch genügend Platz, um neue Bebauungpläne für Wohnbebauung, Gewerbeflächen und Mischgebiete aufzustellen. Deshalb brauche man keinen neuen.

Am südwestlichen Ortsrand der Ortschaft Uetze sind im F-Plan in einem großen Bogen vom Katenser Weg bis zur Burgdorfer Straße  Wohnbauflächen dargestellt. Für ein Mischgebiet östlich der Straße Schaperskamp stellt der Rat gerade einen Bebauungsplan (B-Plan) auf.

Der Flächennutzungsplan sieht eine Erweiterung der Ortschaft Uetze am südwestlichen Ortsrand vor. Die Häuser stehen an der Dresdener Straße. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

„An der Erweiterung des Gewerbegebiets Uetze Nordost an der Rudolf-Diesel-Straße sind wir dran“, berichtete Kuchenbecker dem Ratsausschuss für Gemeindeentwicklung. Momentan befassten sich die Planer mit der Anbindung der Erweiterungsfläche an die Gifhorner Straße. Langfristig könne man das Gewerbegebiet bis zum Erse-Park ausdehnen.

Die Hannover Region Grundstücksgesellschaft überplant zurzeit in Dollbergen Flächen, die südlich des Birkenwegs liegen, dort soll ein Neubaugebiet mit Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Später könne man dieses weiter in Richtung Löwenzahnschule erweitern, sagte Kuchenbecker. Darüber hinaus plant ein privater Investor ein kleines Wohnbaugebiet östlich der Ackersbergstraße.

„Für Gewerbe haben wir in Dollbergen das größte Entwicklungspotenzial “, betonte Kuchenbecker. Über einen B-Plan für die Erweiterung der Raffinerie beraten derzeit die politischen Gremien. Auch die restlichen freien Flächen zwischen der Raffinerie und der Ortsumgehung sind für Gewerbeansiedlungen vorgesehen. Diese Flächen können bei Bedarf sogar an die Bahnstrecke Hannover-Berlin angeschlossen werden. „Die Brücke über die Bahn im Zuge der Ortsumgehung ist so konzpiert worden, dass dort ein Gleis verlegt werden kann“, erläuterte der Fachbereichsleiter. Auch außerhalb der Umgehungsstraße sind im F-Plan weitere gewerbliche Bauflächen ausgewiesen.

In Hänigsen lässt der F-Plan kleine Wohn- und Mischgebiete an der Sägemühlenstraße zu. Kuchenbecker berichtete, dass die Verwaltung momentan die Erweiterung des Gewerbegebiets zwischen Altmerdingser und Rälingser Straße nach Süden vorbereite. Ein Makler bietet derzeit die freie Fläche neben dem Netto-Markt zum Verkauf an. Dort könnte ein Mischgebiet entstehen.

Das ungenutzte K+S-Gelände in Hänigsen-Riedel ist im F-Plan nach wie vor als gewerbliche Fläche dargestellt. Es ist mit seinen 31 Hektar nach der Ölraffinerie Deurag-Nerag im hannoverschen Stadtteil Misburg die größte Industriebrache in der Region Hannover. läche Auch die südlich angrenzenden Flächen kommen laut F-Plan für Betriebsansiedlungen in Betracht. Die Erschließung eines Mischgebiets an der Kreisbahnstraße bezeichnet lauf Kuchenbecker jedoch schwierig.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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