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15:11 03.01.2018
Der Vorsitzende Joachim Leiner ist stolz darauf, dass sein Verein jetzt auch Fahrten mit dem restaurierten Schienenbus anbieten kann. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Hänigsen

 Der Verein Kalibahn Niedersachsen-Riedel hat sich einiges vorgenommen.  Er will 2018 die Gleisanlage auf dem Vereinsgelände in Hänigsen erweitern, die Planungen für den Bau einer Halle konkretisieren und seinen Bauzug SKL sanieren, den er für Arbeiten auf der Strecke benötigt.

„Wir werden in diesem Jahr definitiv anfangen, das Gleis um 150 Meter nach Osten zu verlängern“, kündigt Vereinschef Joachim Leiner an. In das verlängerte Gleis werde der Verein eine Weiche einbauen und ein Parallelgleis zum vorhandenen Schienenstrang anlegen. So erhielten die Kalibahner auf dem vom Konzern K+S gepachteten Vereinsgelände nicht nur mehr Abstell-, sondern auch Rangiermöglichkeiten für ihre Fahrzeuge .

Am Ende des verlängerten Gleises will der Verein 2019 eine etwa sechs mal 30 Meter große Halle errichten, damit Vereinsmitglieder wettergeschützt an den Fahrzeugen Reparaturen und Wartungsarbeiten vornehmen können. „Die Größe der Halle hängt davon ab, wie wir die Finanzierung hinbekommen“, sagt Leiner. Das ahr 2018 wolle der Vorstand für die Planung der Halle und den Förderantrag nutzen. „Die erforderlichen Absprachen mit K+S müssen zudem getroffen werden“, sagt Leiner. Der Vorstand wolle 2018 auch die Baugenehmigung einholen.

Die Kalibahner wollen das Gleis auf dem Vereinsgelände erweitern, um für ihre Fahrzeuge mehr Abstellmöglichkeiten zu haben. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

„Wir werden weiter an unseren Fahrzeugen arbeiten und den Bauzug SKL auf Vordermann bringen“, kündigt der Vorsitzende an. Vereinsmitglieder würden einen Teil der Elektrik des SKL erneuern. „Dann braucht er auch noch Farbe“, sagt Leiner.

Der Bauzug SKL soll einen neuen Anstrich erhalten. Außerdem muss ein Teil der Elektrik erneuert werden. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Im ersten Halbjahr 2017 restaurierte der Verein den Triebwagen VT 98, den er im Jahr zuvor gekauft hatte. Mit diesem Schienenbus hätten bereits Familien und Firmen Ausflüge gemacht. „Er fährt in Abstimmung mit K+S und den Niedersächsischen Landesforsten“, betont Leiner. Eine Auflage der unteren Naturschutzbehörde sei, dass der Verein damit nur 42 Fahrten im Jahr machen dürfe.

Für Draisinenfahrten gilt die behördliche Einschränkung, dass die Kalibahner sie nur an drei Tagen in der Woche anbieten dürfen. „Und dann nur bis 18 Uhr“, betont Leiner.  Wegen der Auflagen empfiehlt er, Termine für Fahrten mit dem Schienenbus oder den Fahrraddraisinen frühzeitig beim Verein, Telefon (0171) 3 53 15 33,  reservieren zu lassen. Die ersten Draisinenfahrten für 2018 sind nach den Worten des Vorsitzenden „so früh wie noch nie“ – nämlich schon im November – gebucht worden.

Seit dem vorigen Jahr können die Kalibahner ihre Fahrraddraisinen geschützt vor Schnee und Regen in einem Überseecontainer abstellen. Den hat der Verein im vorigen Jahr von Exxon Mobil bekommen.

 

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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