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Die Kritik am Kirchbau ist längst verflogen

Uetze Die Kritik am Kirchbau ist längst verflogen

Ein volles Haus hatte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Uetze/Katensen am Sonnabend bei ihrer Feier "Micha wird 50". Während der Kaffeetafel reichten die Sitzplätze in der Michaeliskirche nicht aus, die vor 50 Jahren geweiht worden war.

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Hannelore Ölscher (von links), Liselotte Fischer und Käthe Rosenbrock suchen an einer Stellwand mit Fotos und Zeitungsauschnitten aus den Jahren 1966 und 1967 nach den Quizlösungen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Katensen. Nach dem Kaffee waren die mehr als 70 Gäste bei einem Quiz gefordert. Wann wurde der Grundstein der Michaeliskirche gelegt? Wann wurde die Kirche geweiht? Wie hieß der damalige Pastor? Wer war vor 50 Jahren Bürgermeister in Katensen? Wo wurden die Glocken gegossen? Die Antworten auf diese Fragen lieferten eine kleine Ausstellung mit Fotos und Zeitungsberichten über die Grundsteinlegung, das Richtfest und die Kirchweihe sowie ein Film, den seinerzeit der verstobene Heimatforscher Otto Brandes sen. mit einer Schmalfilmkamera gedreht hatte.

Während der Filmvorführung waren Aufnahmen von der Grundsteinlegung am 1. Oktober 1966 und der Einweihung der Kirche am Michaelistag 1967 zu sehen. Außerdem erfuhren die Zuschauer, dass der frühere Uetzer Pastor Otfried Gelin und der Bürgermeister der damals selbstständigen Gemeinde Katensen, Otto Santelmann, nach Sinn in Hessen gefahren waren, um sich den Guss der Glocken anzuschauen.

Während der Feier am Sonnabend erinnerte sich Ortsratsmitglied Otto Brandes jun. daran, dass der Kirchbau 1966 und 1967 Dorfgespräch war. Der Neubau sehe wie ein Schafstall aus, hätten damals viele bemängelt. "Als alles fertig war, haben sie gesagt: Das ist doch ganz gut geworden", erzählte Brandes. 

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller