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St.-Nicolai-Joghurt für das Dorfzentrum

Uetze St.-Nicolai-Joghurt für das Dorfzentrum

Der Milch-Hof Osterwiese hat einen St.-Nicolai-Joghurt kreiert und verkauft ihn zugunsten des Dorfzentrum-Projekts in Obershagen.

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Andrea Staas (von links), Ulrich von Stuckrad Barre, Burghard Homann, Andreas Staas und Steffen Lahmann stellen den St.-Nicolai-Joghurt vor.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Obershagen.  Wer den An- und Umbau der St.-Nicolai-Kirche in ein Dorfzentrum finanziell untersützen will, kann das jetzt mit dem Verzehr von Joghurt tun. Der Milch-Hof hat einen St.-Nicolai-Joghurt kreiert. Für jeden verkauften Becher fließen 20 Cent in den Fonds für das Projekt Dorfzentrum.

Ein Becher St.-Nicolai-Joghurt kostet laut Burghard Homann, Miteigentümer des Milch-Hofs, zehn Cent mehr als die übrigen Joghurtsorten der Hofmolkerei. „Weitere zehn Cent kommen vom mir“, sagt Homann.

Der  Aktivkreis, der Geld für den Kirchenumbau sammelt, habe sich überlegt, welches Produkt man zuerst mit Obershagen assoziiere, berichtet Pastor Steffen Lahmann. „Da sind wir auf Milch und Joghurt vom Milch-Hof Osterwiese gekommen“, sagt Lahmann. Homann griff die Gedanken auf. Er fügt dem Joghurt in seiner Molkerei eine Mischung aus Apfel, Zimt und Rosinen bei. „Er schmeckt ein bisschen wie Apfelstrudel“, sagt Andrea Staas, Sprecherin des  Aktivkreises.  Nach Lahmanns Meinung passt die Zutatenmischung gut zur Weihnachtszeit und damit auch zu St. Nicolai. Der Kirchenname leitet sich vom Heiligen Nikolaus ab.

Direktkunden des Milch-Hofs können sich den Joghurt ins Haus liefern lassen. Außerdem ist er in Hofläden und Lebensmittelgeschäften erhältlich, die der Milch-Hof beliefert – zum Beispiel bei Meyer in Otze und Edeka Ersu in Hänigsen.

Für den Um- und Anbau liegt laut Lahmann noch keine belastbare Kostenrechnung vor. „Wir gehen von 300.000 Euro aus“, sagt der Pastor. „Die Kirche bleibt Gottesdienstraum“, stellt der Geistliche klar. Aber auch Vereine und Gruppen aus dem Dorf sollen sich dort treffen können. „Es gibt nicht mehr viel im Dorf, wo man sich treffen kann“, erläutert Ortsbürgermeister Andreas Staas. Der Anbau wird für die Sanitäranlagen benötigt.

Bei Veranstaltungen sammelt der Aktivkreis Geld für das Projekt. „Die nächste größere Aktion wird ein Bierfest im Sommer sein“, kündigt Andreas Staas an. Bereits am 15. Dezember werde der Aktivkreis ab 17 Uhr Gastgeber beim lebendigen Adventskalender der Kirchengemeinde Hänigsen/Obershagen sein. Bei gutem Wetter werde im Freien Holz in einem Feuerkorb angezündet. Bei Regen werde die Kirche geöffnet.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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