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12:25 01.01.2018
Die Vorstandsmitglieder Helmut Heim (von links), Wilfried Weichbrodt und Horst Wildhagen können den Besuchern im Heimatmuseum einen alten Gemischtwarenladen zeigen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Eltze

 Der Heimatverein und sein Museum kommen am Montag, 8. Januar, ganz groß heraus. Dann strahlt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) seine Fernsehsendung „Mein Nachmittag – Tietzer kommt“ aus dem Eltzer Heimatmuseum aus. Die Sendung dauert von 16.20 bis 17 Uhr. „Um 16.30 Uhr beginnt die Liveübertragung“, weiß der der Vereinsvorsitzende Horst Wildhagen zu berichten.

Während der Sendung werden auch Beiträge aus dem Museum und dem Dorf zu sehen zu sehen sein, die vorher aufgezeichnet worden sind. Daher haben sich zwei Redakteure bereits für 10 Uhr im Museum angekündigt. „Sie schauen sich auch den Ort an“, sagt Wildhagen. Der Reporter Sven Tietzer werde mit seinem Team und dem Übertragungswagen um 13 Uhr eintreffen. „Es werden mit Tietzer insgesamt 16 Leute sein“, erzählt der Heimtvereinschef. „Publikum ist ab 15 Uhr erwünscht“, sagt sein Stellvertreter Wilfried Weichbrodt. Der NDR habe den Heimatverein darum gebeten, Zuschauer einzuladen, damit er die Sendung nicht allein mit Vorstandsmitgliedern machen müsse.

Wildhagen hatte sich im Internet beim NDR mit dem Heimatverein und dessen Museum beworben. „Da gibt es ein Bewerbungsportal“, sagt der Vereinschef. Dort habe er Angaben zum Verein machen müssen. Der Eltzer Heimatvereins bietet die Besonderheit, dass er die frühere katholische Kirche 2000 gekauft und in ein Heimatmuseum umgewandelt hat. Dort stellt er zum Beispiel eine Schusterwerkstatt, die Einrichtung eines Gemischtwarenladens von 1920 und die Werkzeugsammlung eines Zimmermanns aus.

Wildhagen hatte nicht damit gerechnet, dass seine Bewerbung Erfolg hat. Er sei ganz überrascht gewesen, als sich die Radakteurin Iris Woggan-Kaiser bei ihm gemeldet habe, erzählt der Vereinschef. Anfang Dezember habe noch einmal ein NDR-Mitarbeiter bei ihm angerufen, um sich nach den Platzverhältnissen in der früheren Kirche zu erkundigen. Außerdem habe er wissen wolle, ob man in Eltze noch Platt spreche. „Da habe ich auf Platt geantwortet“, erinnert sich Wildhagen. Er habe seine Antwort auf Hochdeutsch wiederholen müssen, weil ihn der NDR-Mitarbeiter zunächst nicht verstanden habe.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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