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Umland Uetze Nachrichten Feuerwehrneubau wird Viertelmillion teurer
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02:17 09.03.2018
Das Uetzer Feuerwehrhaus ist 1973 gebaut worden. In der Garage ist nicht genügend Platz für alle Autos. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Uetze

 Der Neubau für die Uetzer Ortsfeuerwehr wird teurer als bisher geschätzt. Der kommunale Eigenbetrieb Gebäudeservice und Bauhof geht von Mehrausgaben in Höhe von 260 000 Euro aus. Bisher sind im Haushalt Baukosten von 2,4 Millionen veranschlagt – 1,3 Millionen Euro für 2018 und 1,1 Millionen Euro für 2019. 

Der Rat muss jetzt das Zahlenwerk aktualisieren. Bürgermeister Werner Backeberg kündigt an, dass die Verwaltung den politischen Gremien im April oder im Mai einen Entwurf für einen Nachtragshaushalt vorlegen wird. Den soll der Rat in seiner Sitzung am 31. Mai beschließen.

„Wir haben wegen der Hochkonjunktur im Hochbaubereich eine massive Kostensteigerung“, berichtet Eigenbetriebsleiter Frank Hacke. Die bisherige Schätzung habe auf den Kosten beruht, wie sie 2016 üblich gewesen seien. Von 2016 auf 2017 sei der Baukostenindex um fast vier Prozent gestiegen. Für 2018 und 2019 gehe der Eigenbetrieb von weiteren Preiserhöhungen aus.

Wegen der neuen Kostenschätzung habe der Eigenbetrieb prüfen müssen, ob er die Planungsleistungen europaweit ausschreiben müsse, berichtet Hacke. Das sei zum Glück nicht der Fall. In Kürze werde die Gemeinde einen Architekten beauftragen, einen Entwurf mit einer Kostenberechnung auszuarbeiten. Den müssten die Politiker absegnen. Erst wenn die Ausführungsplanung vorliege, könne der Eigenbetrieb die Gewerke ausschreiben.

Baubeginn soll inzwischen Anfang 2019 sein. „Wir gehen von einer Bauzeit von zwölf Monaten aus“, sagt Hacke. Auf einen Zeitplan will er sich nicht festnageln lassen: Es sei schwierig, Baufirmen zum gewünschten Zeitpunkt zu bekommen, weil diese ausgelastet seien.

Das alte Gerätehaus aus dem Jahr 1973 genügt nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bereits 2011 hatte die Unfallkase Mängel festgestellt. Außerdem passen moderne Großfahrzeuge nicht mehr durch die Garagentore.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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