Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Mühlenstraße: Politiker ändern den Entwurf erneut
Umland Uetze Nachrichten Mühlenstraße: Politiker ändern den Entwurf erneut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:09 22.02.2018
Das Kopfsteinpflaster der Mühlenstraße soll nur vor der Mühle Amme (im Hintergrund) erhalten bleiben. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Anzeige
Uetze

 Auch der überarbeitete Entwurf für die Sanierung der Mühlenstraße findet nicht die Zustimmung aller. Zwar hat der Uetzer Ortsrat den neuen Plan kürzlich gebilligt. Doch der Ratsausschuss für Verkehr, Umwelt und Planung will ihn auf Wunsch von Anwohnern noch einmal ändern lassen. Der Parkstreifen auf der Südseite soll nicht mit den Natursteinen befestigt werden, mit denen derzeit die Fahrbahn gepflastert ist. Der Ausschuss empfahl,  Betonsteine zu verwenden. Außerdem soll die neue asphaltierte Fahrbahn stabiler ausgebaut werden als von den Planern vorgesehen.

Unverändert ließen die Ausschussmitglieder, dass die Bauarbeiter auf der Nordseite einen zwei Meter breiten Gehweg mit Hochbord anlegen und diesen mit roten Verbundsteinen befestigen sollen. Außerdem bleibt es dabei, dass statt einer Versickerungsmulde ein Regenwaserkanal gebaut werden soll, wie ihn die Anwohner fordern.

„Der neue Entwurf kommt uns etwas seltsam vor“, sagte Anwohnerin Cordula Schumacher in der jüngsten Ausschusssitzung. Über die Mühlenstraße fahren Linienbusse, der Lieferverkehr zur Mühle Amme und landwirtschaftliche Fahrzeuge, gab sie zu bedenken. Daher reiche eine Fahrbahn der Belastungklasse 1,8 nicht aus. Es sei ein Ausbau in der nächst höheren Belastungsklasse 3,2 erforderlich.

„Wir haben gesagt, dass wir keinen Parkstreifen mit Kopfsteinpflaster haben wollen“, kritisierte Schumacher weiter. Das Kopfsteinpflaster sei nicht behindertengerecht. Vor allem sei das Verlegen der Natursteine wesentlich teurer als eine Befestigung mit Betonsteinen.

„Die Verwaltung hängt nicht am Natursteinpflaster“, antwortete Karin Windhausen, Teamleiterin für Planung. Der Erhalt des alten Fahrbahnbelags sei ein Wunsch von Anliegern gewesen. „Das ist nicht wahr“, entgegnete Anwohnerin Brigitte Reddersen. Anfangs habe sich nur ein Anwoher für das Kopfsteinpflaster ausgesprochen. „Das Thema war aber schnell vom Tisch, als es um die Kosten ging“, sagte Reddersen.

Den Erhalt des Kopfsteinpflasters vor der Mühle Amme wünscht sich Erhard Cosack, der in Sichtweite zur Mühle ein parkähnliches Fachwerkensemble geschaffen hat. Ihm antwortete Fachbereichsleiter Sven Kuchenbecker, dass die sechs Meter breite asphaltierte Fahrbahn der Mühlenstraße vor der Einmündung der Schünebuschstraße enden werde. Das Kopfsteinpflaster vor der Mühle bleibe bestehen. Allerdings sind dort im Entwurf Gehwege eingezeichnet, die es bislang dort nicht gibt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei einem Zusammenstoß an der Ecke Henighuser Straße/Hoher Weg in Hänigsen ist ein Fahrradfahrer verletzt worden.

22.02.2018

Die fünf und sechs Jahre alten Kinder der Hänigser Kindertagesstätte Storchennest haben während des Projekts „Schrift und Kunst“ kleine Kunstwerke geschaffen.

22.02.2018

Für die Spedition Wegner hat sich die Teilnahme an der Ausbildungsmesse im Uetzer Schulzentrum auf jeden Fall gelohnt. Ein Schüler hat seine Bewerbungsunterlagen für eine Lehrstelle gleich abgegeben. 

22.02.2018
Anzeige